Loved to the Maxx

Autor: Melanie Moreland
Verlag: Lyx
Seiten: 429
Erscheinungsdatum: 01. November 2021
Preis: 6,99€ als eBook

Inhalt

Wenn sich Charly als Charlynn entpuppt …
Maxx Reynolds braucht dringend Hilfe. Sein Geschäft, sein Haus, sein ganzes Leben – alles ist ein einziges Chaos. Aus Verzweiflung gibt er im Internet eine Anzeige für einen neuen Mitarbeiter auf, der ihn in seiner Werkstatt unterstützen soll. Als aber am ersten Tag des neuen Jobs nicht der erwartete Charly auftaucht, sondern eine attraktive Rothaarige namens Charlynn, steht er vor einem weiteren Problem: Sie ist ihm zu hübsch, zu frech, zu lebhaft – und er kann seine Finger einfach nicht von ihr lassen …
(Quelle: Luebbe )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Charly hat einfach ein zu gutes Herz und wurde von ihrer Mitbewohnerin ausgenutzt, sodass ihr jetzt ihr Vermieter auf die Pelle rückt. Drei Monatsmieten im Rückstand, kein Job und sie steht kurz vor dem Rausschmiss – natürlich könnte die junge Frau Aufschub bekommen, wenn sie ihrem Vermieter körperlich entgegenkommt. Der Vermieter wird immer aufdringlicher und Charly bekommt es mit der Angst zu tun. Bei ihrer Jobsuche findet sie eine Jobanzeige, die sie zum Stirnrunzeln bringt und sie geigt dem Ersteller ihre Meinung. Das diese Anzeige am Ende ihr einzige Chance sein wird, hätte sie in dem Moment nie gedacht und das es ihr am Ende dort so gut gefällt, das sie nie wieder weg will, hätte sie nie für möglich gehalten…
Charly ist ein unglaublich sympathischer Mensch, den man sofort in sein Herz schließt. Sie ist die perfekte Person für den Job und die junge Frau geht in ihrer Aufgabe auf. Auch wenn sie beim grimmigen Maxx immer wieder auf Widerstand trifft und sie ihn von ihrer Idee überzeugen muss. Es ist schön mitzuverfolgen, wie sie in dem kleinen Örtchen und in seiner Gegenwart aufblüht und am Ende ihr Happy End findet.

Maxx gibt den drängen seiner guten Freundin nach und stellt schließlich die etwas altmodisch klingende Stellenanzeige ein. Das er mit seiner Wortwahl anecken wird, hätte er nicht gedacht, aber ebenfalls auch nicht, dass der Typ am Ende seine Unterstützung sein wird. Als er einen Tag vor dessen Ankunft Ersatzteile abholt und halt in einer Bar macht, trifft er auf eine hübsche nette Frau, mit der er die Nacht verbringt. Gerne würde er sie wiedersehen, aber er kein Mann mehr für eine lange Beziehung. Er schleicht sich raus und ihm fallen die Augen aus dem Kopf als er seinen neuen Angestellten am nächsten Tag sieht: es ist die Frau von letzter Nacht. Am liebsten würde er sie direkt wieder vor die Tür setzen, aber schließlich gibt er ihr eine Chance und er hätte niemals gedacht, dass diese Frau sein Leben wieder in die richtigen Bahnen lenken wird…
Obwohl Maxx ein reservierter Brummbär ist, habe ich ihn schnell ins Herz geschlossen. Er ist ein wenig oldschool unterwegs und genau das macht ihn sympathisch. In seinen Wesenszügen zeigt sich deutlich seine Erziehung, die seine gute Freundin so sehr an ihm schätzt. Und mir erging es als Leser nicht anders. Das er gegenüber Charly so vorsichtig ist, kann man nachvollziehen und ich fand seine Wandlung in der Geschichte sehr authentisch.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Maxx und Charly, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Mir hat die Liebesgeschichte rund um Charly und Maxx wirklich gut gefallen, auch wenn ihre Handlung an sich nichts Neues war. Das war hauptsächlich der Verdienst der beiden Hauptcharaktere, die mich mit ihren Katz-und-Maus-Spielen gut unterhalten haben. Ja, Maxx ist manchmal ein kleiner Neandertaler mit altmodischen Ansichten, aber das habe ich tausendmal lieber als einen männlichen Hauptcharakter, der vollkommen verweichlicht wird.
Die kleinen Nebengeschichten mit der Werkstatt, die langsam wieder in alten Glanz erstrahlt und Maxx schließlich seinen Traum leben kann. Seine zukünftigen Mitarbeiter, die zu einem Teil seiner Familie werden oder auch die andere Einwohner, die nicht ertragen, wenn eine Frau ihnen die Leviten liest.
Hat mir alles gut gefallen, auch wenn ich mir insgesamt etwas mehr Spannung erhofft hatte. Es gab einen kleinen Moment, der mich allerdings wenig überrascht hat – das konnte man auf lange Sicht kommen sehen.

4 Sterne

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