Ever Since I Loved You

Autor: Elle Kennedy
Verlag: Lyx
Seiten: 437
Erscheinungsdatum: 25. November 2022
Preis: 9,99€ als eBook und 14,00€ als Taschenbuch

Inhalt

Sie folgt immer den Regeln. Doch mit ihm bricht sie jede einzelne…
Mackenzie Cabot soll auf Wunsch ihrer Eltern ihren College-Abschluss machen. Widerwillig schreibt sie sich für das Garnet College in Avalon Bay ein, obwohl sie sich viel lieber weiter um ihr erfolgreiches Online-Start-up kümmern würde. Aber als sie Cooper Hartley trifft, stellt das ihre Welt auf den Kopf, denn er ist ganz anders als alle Männer, die sie bisher kennengelernt hat. Der Bad Boy mit den Tattoos ist der Einzige, der sie wirklich sieht: ihre Hoffnungen und Wünsche, ihre Träume und Ängste. Und schon bald kann sie seiner Anziehungskraft nicht länger widerstehen. Doch was Mackenzie nicht weiß: Es war kein Zufall, dass sie Cooper begegnet ist …
(Quelle: Luebbe )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Band 1 der „Avalon Bay“ – Reihe.

Mackenzie hat ihr „Gap-Year“ mehr als genossen und hat sich Zeit für ihr kleines Unternehmen nehmen können. Doch nach einem Jahr ist Schluss und die Eltern wünschen, dass sie ans College geht. Mackenzie ist aber kreuzunglücklich, auch wenn sie jetzt ihrem langjährigen Freund näher ist. Sie ist unzufrieden mit ihrem Leben und als ihr Cooper über den Weg läuft, der seine ganz eigene Sichtweise auf ihr Leben offen kundtut, beginnt sie sich langsam aber sicher zu verändern. Sie bemerkt wie ihr Freund sie behandelt hat, das er nie hinter ihren Plänen stand und Mackenzie hinter ihrem Rücken betrogen und belogen hat. Doch auch sie war nicht immer ehrlich, trotzdem trennen sich die Wege und Mackenzie wendet sich Cooper zu. Bei ihnen flogen die Funken vom ersten Moment an, doch wird sie bei ihm bleiben, wenn ihr Leben Kopf steht und sich ihre Eltern von ihr abwenden?
Mackenzie macht einen netten Eindruck und man merkt, wie sehr ihr ihr kleines Unternehmen am Herz liegt, auch wenn es die Arbeit neuerdings eher langweilt und nervt als erfreut. Was mich an ihr gestört hat, ist die Tatsache, das ihre Eltern mit ihr machen können, was sie wollen. Der Tochter ist wohlbewusst, das sie es ihren Eltern niemals zu 100% Recht machen kann, aber sie seht sich nach Anerkennung, die sie nie erhalten kann. Auch die Beziehung zu ihrem Freund spricht eine deutliche Sprache – ich konnte beim besten Willen nicht nachvollziehen, was sie aneinander gefunden haben und warum Mackenzie so lange bei ihm geblieben ist. Gerade im Bezug auf ihn ist sie so fürchterlich naiv, das ich sie beim Lesen oft gerne mal geschüttelt hätte.

Cooper verliert aufgrund eines jungen Mannes mit aufgeblasenem Ego seinen Job als Barkeeper und schwört mit seinen Freunden Rache. Schnell ist die Freundin des Idioten gefunden und seine Freundinnen schmieden einen Plan für Cooper. Er denkt sich nichts dabei, aber recht zügig wird ihm klar, dass Mackenzie anders ist als die anderen Menschen, die den Einwohnern das Leben schwer machen. Mit jedem Treffen lernt er sie mehr zu schätzen und schließlich wird ihm klar, das er den Plan niemals bis zum Ende durchziehen kann: seine Gefühle sind ihm in den Weg gekommen. Sehr zum Ärgernis seines Bruders und einer alten Flamme, die ihren Mund kaum halten kann…
Cooper macht ebenfalls einen netten Eindruck, aber vollkommen warm geworden bin ich mit ihm leider nicht. Und das obwohl man einen guten Einblick in sein Leben und seine Probleme bekommt. Das er sich Hals über Kopf in Mackenzie verliebt, war alles andere als eine Überraschung, und auch das er es am Ende versemmelt, haute mich nicht von den Socken.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Mackenzie und Cooper, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Alles in allem fand ich die Liebesgeschichte von Mackenzie und Cooper etwas zu vorhersehbar gehalten, da die großen Überraschungen ausblieben. Es war nett mitzuverfolgen, wie sie sich annähern, sich locker anfreunden und dann festzustellen, das sie aufgrund ihrer Gefühle zueinander keine Freunde werden können. Jeder ist auf eine andere Art und Weise aufgewachsen – Mackenzie versucht mit Geld zu helfen, während Cooper das als Beleidigung und Bevormundung auffasst. In diesen Fällen sind die beiden wie Tag und Nacht.
Die kleine Nebengeschichte rund um die Hündin Daisy war mein Highlight in dem Buch.
Nett für Zwischendurch, mehr aber auch nicht.


3 Sterne

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