Das Herz des Verräters

Autor: Mary E. Pearson
Verlag: One
Seiten: 528
Erscheinungsdatum: 26. Mai 2017
Preis: 18,00€ als Hardcover und 13,99€ als eBook

Inhalt

Seit Lia in den feindlichen Palast verschleppt wurde, muss sie um ihr Leben fürchten. Rafe ist zwar an ihrer Seite, aber hier kann auch er sie nicht mehr beschützen. Der Komizar von Venda will Lias Tod – und erst als Kaden ihm verrät, dass Lia die Gabe der Vorsehung besitzt, steigert das in den Augen des Feindes Lias Wert. Sie gewinnt Zeit – doch was sagt ihr der Blick in die Zukunft? Lia muss wichtige Entscheidungen treffen und einen Weg finden, um endlich ihrem Gefängnis zu entfliehen …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Band 2 der „Die Chroniken der Verbliebenen“ – Reihe.

Lia hält nichts von dem Komizar und wie blind ihm Kaden folgt, doch sie muss schnell lernen, wie der Komizar spielt, damit sie ihm nicht vollkommen unterlegen ist. Und es dauert nicht lange und Lia ist mitten drin. Wird vorgeführt und versucht die Pläne für sich abzuändern, gewinnt das Vertrauen der Leute und wendet sich dann gegen sie…
Lia spielt ein interessantes Spiel mit dem Komizar und lässt sich nicht von ihm unterkriegen. Aber erst gegen Ende dreht sie auf – etwas, das ich viel früher von ihr erwartet hätte. Da hat sie mich etwas enttäuscht.

Kaden liebt Lia und das weiß der Komizar ganz genau und obwohl er vieles für sie tun würde, ist er seinem „Herr“ immer noch ergeben und muss sich seinem Wort beugen. Welchen Plan dieser verfolgt, hätte Kaden nie für möglich gehalten – wie konnte er ihn nur so enttäuschen? Ich habe mich die gesamte Zeit gefragt, wann sich Kaden gegen den Komizar stellt und sich für Lia entscheidet. Seine Vergangenheit steht ihm da wohl im Weg und ich habe eine kleine Ahnung, mal schauen, ob ich recht behalte.

Der Komizar ist der „Herr“ von Kaden und hat ihn zu einer Waffe geformt, die ihm immer wieder zu Gute kommt. Niemals hat sich Kaden gegen seine Befehle bestellt – bis Lia auf der Bildfläche erschien. Plötzlich scheint der Komizar die Kontrolle über Kaden zu verlieren – zumindest etwas. Der Komizar, ja was soll man nun von ihm halten? Mir war er unsympathisch – vom ersten Moment an und daran hat sich tatsächlich auch nichts geändert.

Rafe hat einen Plan, nur ob der wirklich gelingt? Lia glaubt nicht an einen Erfolg, aber das kann sie ihm ja schlecht ins Gesicht sagen. Das Rafe so an seinem Plan glaubt, ist beeindruckend und zeigt auch, was für eine gute Führungsperson er für seine Heimat sein könnte, wenn er wieder zurückkehrt. Aus Rafe wird man nicht so recht schlau, ich glaube, das er einiges zurückhält und für sich behält.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Rafe, Kaden und Lia, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ich fand den zweiten Band leider eher enttäuschend – es fehlte mir einfach an Spannung und Abwechslung. Die Handlung dreht sich nur um Lias Zeit in Venda, Kadens Eifersucht gegenüber Rafe und (hauptsächlich) gegenüber seinem Komizar und Rafes kleinen Plan der Flucht. Und nicht zu vergessen: das Liebesdreieck um Lia und ihre beiden Männer. Das Setting rund um Venda, die Personen, die dort Leben und die Geschichte von Venda fand ich interessant, aber es konnte das Buch nicht retten. Erst gegen Ende kam endlich wieder Fahrt auf und ich hoffe, das mir der dritte Band wieder besser gefällt…und spannender ist.

🌟🌟🌟 Sterne

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