Crew

Crew (Wolf Crew 1) von [Tijan]

Autor: Tijan
Verlag: Forever
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 03. Juni 2019
Preis: 12,99€ als Taschenbuch und 4,99€ als eBook

Inhalt

Meine Geschichte wird dir das Herz rausreißen und dich zu Tränen rühren. Sie ist nicht sanft und unschuldig, sondern brutal und voller Schmerz. Um in der Stadt zu überleben, in der ich wohne, gibt es zwei Optionen. Du kannst zu den Normalos gehören – Cheerleader, Sportler, Mitglied des Debattierteams oder im Jahrbuchkomitee sein. Oder du bist Crew.
Beleidigst du uns, tun wir dir weh.
Verletzt du uns, zeigen wir dir, was wirkliche Schmerzen sind.
Legst du dich mit uns an, löschen wir dich aus.
Mein Name ist Bren. Ich bin die einzige Frau in der Wolf Crew – der besten, wildesten und gefährlichsten Crew, die es gibt. Und wir haben eine Regel: Man darf sich innerhalb der Crew nicht verlieben. Tja … zu spät.
(Quelle: Forever )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Forever by Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Band 1 der „Wolf Crew“ – Reihe.

Bren ist die Ex-Freundin von Drake, der die Stadt nach seinem Highschool-Abschluss verlassen hat. Die beiden hatten eine lockere Beziehung, waren aber in unterschiedlichen Crews. Sie wohnt bei ihrem älteren Bruder Channing, die Rolle des Familienoberhauptes eingenommen hat, nachdem die Mutter verstorben ist und der Vater im Gefängnis sitzt. Das Verhältnis zwischen den Geschwistern ist nicht gut, beide können nicht über ihre Schatten springen und sich miteinander arrangieren. Bren ist eine von zwei weiblichen Crewmitgliedern und steht den männlichen in keiner Weise nach – immer hat sie ihr Messer griffbereit und scheut sich nicht davor Gewalt anzuwenden, wenn man ihr oder ihren Crew-Brüdern etwas antut. Sie und ihre Crew ist gefürchtet, aber gefährlich klein. Ihr Stein in der Brandung ist Cross, ihr bester Freund, der ihr immer zur Seite steht…
Das es Bren seelisch nicht gut geht, das erfährt man schnell. Sie flüchtet sich in die Einsamkeit und unterdrückt die Gefühle, die sie nicht haben will. Gewalt ist lange ihr Lösung gewesen, bis sie einen Schritt tut, der sie alles kosten kann. Bren beginnt sich langsam zu verändern, aber sie wird trotzdem nicht handzahmer. Sie bleibt eine gefährliche Person, die man nicht unterschätzen sollte.

Cross lebt zusammen mit seiner Zwillingsschwester Taz bei den Eltern, doch anstatt Zeit mit Taz zu verbringen, ist er lieber bei seiner Crew und Bren. Niemand bekommt ihn von ihr weg, wenn sie ihn braucht, und er steht für jeden seine Crew-Brüder ein. Die Lehrer sehen sein Potenzial und sind enttäuscht, das er es nicht nutzt und stattdessen lieber auf „Problemfall“ macht und seine Fäuste sprechen lässt…
Das Cross viel an Bren liegt, das merkt man ihm an und das er sie liebt, war ebenfalls keine Überraschung. Ihn als Charakter fand ich interessant, aber er blieb hinter meinen Erwartungen zurück. Sein Beschützerinstinkt und seine Eifersucht wurden auf Dauer langweilig. Ich hoffe, das sich sein Charakter in den Folgebänden weiterentwickelt.

Jordan ist der Boss der Wolf-Crew und neben Bren und Cross gibt es noch Zellmann – unzertrennbar miteinander verbunden durch einen Schwur. Es ist interessant zu verfolgen, wie sie sich geben und sie als Familie zu sehen, die auf ihre ganz eigene Weise agiert. Ihren Hang zur Gewalt kann man nicht gutheißen und dulden auch nicht, aber verbieten muss man sie nun auch nicht. Diese Strukturen geben den Jugendlichen Halt in schwierigen Zeiten.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Bren, was zwar einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt, aber ich hätte mich gefreut, wenn auch die männlichen Charaktere hätten zu Wort kommen dürfen.

Ich brauchte meine Zeit bis ich in die Geschichte reingekommen bin – ca. 75% des Buches geht es nur um die Crews, einen Cousin von dem Ex von Bren, der sich einmischt, Brens Gefühlswelt und dann kommt irgendwann langsam die Liebesgeschichte zwischen Bren und Cross ins Spiel. Wird eher nebensächlich abgehandelt, was ich sehr schade fand. Da hatte ich nach dem Lesen des Klappentextes etwas anderes erwartet – wie z. B. das es nicht geduldet wird oder sie mehr um sich kämpfen müssen. Während die Geschichte an sich lange vor sich hin plätschert, kommt am Ende endlich ein wenig Spannung auf, die ich gut fand.
An sich eine interessante Geschichte über die ortsansässigen Crews, die aber eher zahm gehalten ist.

🌟🌟🌟 ,5 Sterne

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