Rotten Love

Rotten Love (Bad Fairy Tale 1) von [Kingsley, Mia]

Autor: Mia Kingsley
Verlag: Independently published 
Seiten: 238
Erscheinungsdatum: 14. Februar 2019
Preis: 7,99€ als Taschenbuch und 2,99€ als eBook
(Kindle Unlimited kostenlos)

Inhalt

Wenn das Monster sich nicht länger versteckt, will es wahrscheinlich gefunden werden.
Mein Boss, mein Mitbewohner, mein Verehrer und ein FBI-Agent treffen sich in einer Bar …Was wie der Anfang eines mittelmäßigen Witzes klingt, ist meine Realität.Vier von ihnen wollen mich ins Bett bekommen.Drei von ihnen sind halbwegs erträglich. Zwei von ihnen sind in mich verliebt – obwohl »besessen von mir« eher zutrifft. Und ich bin mir sicher, dass einer von ihnen ein gefährlicher Serienkiller ist …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Band 1 der „Bad Fairy Tale“ – Reihe.

Bettie lebt ihr Leben und kommt kaum mit dem Geld über die Runden, aber sie ist „glücklich“ mit dem was sie hat. So kann sie niemand aufspüren. Unter einem Decknamen arbeitet sie in einer Bar und bekommt einige Anmachsprüche zu hören, doch zwei Männer haben es ihr angetan. Ein Polizist und ein Geschäftsmann. Beide wollen sie und sie findet beide heiß – doch für wen würde sie sich am Ende entscheiden?
Bettie hat ein Geheimnis, das ist schnell klar – ich hätte da gerne mehr drüber erfahren, aber es wird eher stiefmütterlich schnell abgehandelt. Damit hätte man wenigstens etwas Spannung aufbauen können. An sich ist Bettie ein sympathischer Charakter, der sich am Ende in eine Richtung entwickelt, die leider sehr absehbar war.

Welton ist der Chef und alle witzeln darüber, das er der Serienmörder sein könnte. Ihn amüsiert es, bis sie ihn ins Lächerliche ziehen. Zum Glück verliebt er sich in dem Moment in eine junge Barkeeperin, die ihn den Kopf verdreht. Unvorsichtig werden lässt – ein Polizist kommt ihm auf die Spur…
Welton hat eine eiskalte Fassade, bis Bettie in sein Leben tritt und er aufpassen muss, was er tut. Sie ist das Beste, was ihm in seinem Leben passieren konnte und sie kann seinen Drang unterdrücken. Ich fand Welton als Charakter sehr interessant, aber ich hätte mir bei ihm mehr Hintergrundinformationen gewünscht.

Slate ist der leitende Ermittler im Fall um den Serienmörder und bewundert ihn innerlich sehr. Nur darf das niemand erfahren, auch seine gut aussehende Kollegin nicht. Er muss seine Emotionen unter Kontrolle haben, was immer schwieriger wird, nachdem er sich in eine Barkeeperin verguckt hat, auf die auch der Mörder einen Blick geworfen hat…
Slate ist alles andere als ein guter Polizist, das merkt man ihm sofort an. Seine Neigungen lebt ohne zu zögern aus und niemand kann ihn zur Rechenschaft ziehen – zumindest wird es nicht in der Geschichte erwähnt. Ich fand ihn viel zu oberflächlich gehalten, leider.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Bettie, Welton und Slate, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ich habe mir das Buch wegen der Autorin und der guten Bewertung runtergeladen – dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Der Klappentext verspricht eine interessante Handlung und das Vorwort bestärkte es nur. Und jetzt, am Ende des Buches bin ich einfach nur enttäuscht. Ich fand die Geschichte von der Grundidee klasse, aber die Umsetzung war einfach nur langweilig. Spannung? Fehlanzeige, da alles vorhersehbar ist. Man kann auf lange Sicht erkennen, wie es enden wird.
Leider sehr enttäuschend, aber ich werde der Autorin irgendwann wieder eine neue Chance geben.

🌟🌟 ,5 Sterne

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