YES, SIR.: Dark is the colour

YES, SIR.: Dark is the colour (The Black Kitten Club 1) von [Conti, Angelina]

Autor: Angelina Conti
Verlag: keine Angabe
Seiten: 402
Erscheinungsdatum: 08. Januar 2019
Preis: 12,95€ als Taschenbuch und 0,99€ als eBook
(Kindle Unlimited kostenlos)

Inhalt

DUNKEL ist die Farbe der Einsamkeit und des Schmerzes.
Aber es gibt auch Liebe und Zärtlichkeit in der Finsternis.
Wenn man es schafft, den Herzschlag einer anderen verlassenen Seele zu hören. Wenn man die Angst besiegt.

Jenny sucht einen Job.
Rigga hat einen für sie.
Aber das Black Kitten ist kein Golf-Club…

Bist du bereit, dich in in die Dunkelheit fallen zu lassen?
Dann betritt den BLACK KITTEN CLUB.

Rigga
Sie ist kratzbürstig und frech, aber hinter dieser Fassade versteckt sie nur ihre Verletzlichkeit. Ich habe die Narben unter ihren weiten Pullovern gesehen. Jeder, der das Black Kitten betritt, stellt früher oder später fest, dass er nur geglaubt hat, seine Grenzen zu kennen. Ich werde dich in die dunkle Welt führen, süße Jenny, und du wirst sie lieben. Ebenso wie du lernen wirst, dich selbst zu lieben. Bist du bereit, dich dem Schmerz zu stellen?

Jenny
Angriff ist die beste Verteidigung, so lautet mein Lebensmotto. Nur so kann ich verbergen, wie klein und zerbrechlich ich wirklich bin. Aber mein Boss Rigga lässt sich nicht täuschen. Mit seinen dunklen Augen schaut er bis in die tiefsten Abgründe meiner Seele. Ich würde ihm folgen, um diese Abgründe zu erkunden. Aber kann ich einem Dom wie ihm jemals genügen?
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Band 1 der „The Black Kitten Club“ – Reihe.

Jenny hat immer alleine um ihr Überleben gekämpft, bis sie ihren Freund gefunden hat und mit ihm zusammengezogen ist. Sie hat jeden Job gemacht, der sie über Wasser hält, aber inzwischen macht es der Rücken nicht mehr vollkommen mit und dank einer Yoga-Freundin bekommt die den Tipp, das ein Club eine Bardame sucht. Passt gut, denn der Freund ist ein Exfreund geworden und sie kann sich die Miete nicht alleine ohne Arbeit leisten. Jenny rechnet mit einem Golfclub, doch schnell ist klar, das Rigga das Boss von etwas anderem ist als einem einfachen Club. Sie lässt sich darauf ein und ist plötzlich mitten in der BDSM-Welt gelandet…und findet Gefallen an dieser unbekannten Welt und ihrem Chef.
Jenny sieht sich dank ihrer Umwelt als Freak, was ihr auch immer wieder vermittelt wird. Vielleicht passt sie deshalb so gut ins Black Kitten, das denkt sie. Rigga findet sie von Anfang an interessant, aber sie hätte es nie für möglich gehalten, das er Interesse an ihr hat. Jenny stellt ihr Licht unter den Scheffel und das war traurig mit anzusehen. Niemand hat ihr je vermittelt, das sie etwas besonderes ist. Ich bin gespannt, was man von ihr noch in den Folgebänden noch erwarten kann.

Rigga traut seinen Augen erst nicht als Jenny vor ihm steht und nach einem Job fragt – ob sie wirklich die richtige dafür ist? Ohne große Ahnung im Bezug auf den Hintergrund des Clubs, dafür aber mit reichlich Erfahrung hinterm Tresen. Er gibt ihr eine Chance und sie findet sich schnell zu recht, aber besser für ihn wäre es, wenn sie nicht immer Widerworte geben würde…denn so würde er sie am liebsten zu seiner Sub machen. Doch da hat seine On-Off-Freundin und Teilzeit Sub etwas dagegen.
Rigga ist ein spezieller Charakter, der sich gut im Job verstellen kann, aber zuhaus jemand anderes ist. Er vermisst seine Familie und kann die Nässe und Kühle von London nicht gut vertragen. Bei ihm hätte ich mir gefühlstechnisch in diese Richtung mehr Tiefe gewünscht. An sich finde ich ihn aber immer noch sympathisch.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Jenny und Rigga, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Rigga und den Club kennt man ja schon aus der „Ramon“ – Reihe (muss man nicht zwingend im Vorfeld gelesen haben) und ich hatte mich auf diese Reihe sehr gefreut. Und man hat mich nicht vollkommen enttäuscht, aber ich fand einen Punkt der schade: „Ich habe die Narben unter ihren weiten Pullovern gesehen.“ – der Hintergrund zu diesem Satz nur leicht angerissen. Ich hatte mir einfach gedacht, das es einen größeren Raum innerhalb der Handlung bekommt, war dann aber schnell vergessen. Ein Roman ist Fiktion, das ist klar, aber hätte man es nicht vielleicht ein Stück weit realistischer machen können. Zumindest denke ich nicht, das jemand mit dieser Tendenz so schnell nicht mehr daran denkt, nur weil sie jetzt einen Mann an ihrer Seite hat. Aber ich kann mich auch irren.
Alles in allem ein gelungener Start und ich freue mich schon auf die nächste Paarung – das klang schon recht vielversprechend.

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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