Broken Darkness – So verführerisch

Autor: M. O ´Keefe
Verlag: Rowohlt
Seiten: 448
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2019
Preis: 12,99€ als broschierte Ausgabe und 4,99€ als eBook

Inhalt

Als Annie McKay in dem Trailer, in den sie gerade eingezogen ist, ein Klingeln hört, ahnt sie nicht, dass dieser Moment ihr Leben unwiderruflich verändert. Sie findet ein zurückgelassenes Handy. Am anderen Ende der Leitung ist ein Fremder mit einer rauen Stimme: Dylan.
Eine geflüsterte Verführung
Dylan vermittelt ihr ein unerwartetes Gefühl der Sicherheit. Und so lässt sich Annie auf ein Gespräch mit ihm ein. Es bleibt nicht bei dem einen. Die Stimme in der Dunkelheit verführt sie, lässt sie sündige Dinge tun, die sie sich ohne ihn nie getraut hätte. 
Eine stumme Hoffnung
Es ist ein sinnliches Spiel zwischen zwei Fremden. Doch aus jedem Spiel wird einmal Ernst. Und sowohl Dylan als auch Annie haben gefährliche Geheimnisse …
(Quelle: rowohlt )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Rowohlt Verlag / Endlich Kyss für das Rezensionsexemplar bedanken.

Band 1 der „Broken Darkness“ – Reihe.

Annie ist auf der Flucht und hat einiges an Strecke zurückgelegt, bevor sie in dem Trailerpark für einige Zeit zur Ruhe kommen will. Sie bittet dem Verwalter ihre Hilfe bei der Gartenarbeit an, trifft ihren Nachbarn Ben, vor dem sie alle warnen und die Mutter Tiffany, die geschlagen wird, und Joan. Doch am ersten Tag findet sie ein klingelndes Handy, am anderen Ende ein Mann, der ihr von der „Besitzerin“ erzählt. Aus einem einfachen Telefonat wird eine intensive „Telefonsexbeziehung“, doch werden sie sich je live und in Farbe treffen?
Annie scheint in ihrem Leben vollkommen hinter dem Mond gelebt zu haben – sie vertraut Menschen blind und schießt alle Warnungen von geliebten Menschen in den Wind. Erst als es fast zu spät ist, merkt sie was los ist und kann entkommen. Und weiß genau, das man sie irgendwann bekommen wird – aber sie hält sich für schlauer. Ich bin mit ihrer komischen Art nicht wirklich warm geworden, auch wenn die zwischenmenschlich einen netten Eindruck macht. Eigentlich hätte ich mit ihr aufgrund ihrer Hintergründe Mitleid haben sollen, aber das hatte ich nicht.

Dylan lebt auf seinem Berg, abgeschnitten von der Außenwelt. Nur seine Mitarbeiter duldet er in seiner Nähe. Früher war er ein Sportler, aber aufgrund eines Unfalles hat er sich zurückgezogen und entwickelt / baut nun Motoren. Nebenbei lässt er jemanden beschatten – bis der letzte aufgehört hat und verschwunden ist. Nun hat er eine unbekannte Frau am Handy, die nun dort wohnt und bei ihm eine Seite berührt, die er so noch nicht erlebt hat. Sie gibt sich ihm am Telefon hin und er würde sie am liebsten sofort besuchen…nur spricht das gegen seine Vorsätzen
Obwohl man etwas über Dylan und sein Leben erfährt, blieb er mir insgesamt zu farblos. Ich hatte bei ihm einfach kein Bild im Kopf und sympathisch wurde er mir ebenfalls nicht. Aber ich konnte auch nicht die Gefühle oder die Anziehung zwischen ihm und Annie spüren. Keine Ahnung, was sie aneinander finden – mir hat sich das nicht erschlossen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Annie und Dylan, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ich muss leider sagen, das mir das Buch nicht gefallen hat. Mir blieb es insgesamt viel zu oberflächlich und einige Informationen, die man im Laufe der Zeit von Annie bekommt, sind einfach mehr als unnötig und nicht wichtig für den Verlauf. Man hätte sie auch einfach weglassen können.
Knapp 270 Seiten geht es nur um die Telefonate von Annie und Dylan und dessen Aufgaben für sie. Außerdem lernt man die anderen Bewohner des Parks kennen: die Stripperin Joan, die Mutter Tiffany und den älteren Mann Ben, der irgendeine Verbindung zu Dylan hat – die drei Menschen war für mich das Highlight des Buches. Im zweiten Teil kommt dann endlich Spannung auf – zumindest habe ich das gehofft, aber diese ebbte wenige Zeilen später wieder ab und es geht ähnlich weiter wie bisher. Dylan und Annie leben ihre Gelüste aus. Der Cliffhanger rettete die Handlung, kann mich aber nicht animieren den zweiten Teil zu lesen. Leider – ich hatte mir deutlich mehr von diesem Buch erhofft.
Ich werde vermutlich den zweiten Teil nicht lesen und dann wieder beim dritten Band einsteigen, in dem Joan die Hauptrolle inne hat.

🌟🌟 ,5 Sterne

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