Nachtjagd

Autor: J.R. Ward
Verlag: Heyne
Seiten: 268
Erscheinungsdatum: im Mai 2007
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und eBook

Inhalt

Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Band 1 der „Black Dagger“ – Reihe.

Auf den Inhalt werde ich nicht genauer eingehen, denn der Klappentext gibt genau das wieder, was im kompletten Buch passiert.

Beth ist die Tochter eines männlichen Vampires und einem weiblichen Menschen – hat davon aber keine Ahnung, da sie im System rumgereicht wurde. Jetzt arbeitet sie als Journalistin und hat gute Kontakte zur Polizei.
Als sie Wrath kennenlernt ist sie hin und weg und will nur noch mit ihm schlafen. Ob ich Beth sympathisch finde oder nicht, das weiß ich auch nach beenden des Buches nicht. Mir blieb sie einfach zu oberflächlich.

Wrath ist der Boss der Bruderschaft und schon sehr alt. Er nutzt seine Shellan nur zum Trinken, ansonsten verbindet ihn nicht mit ihr. Sehr zu ihrem Leidwesen, doch bei Beth hat er sich nicht mehr unter Kontrolle und will sofort mit ihr schlafen. Vergessen ist, das ihr Vater sein bester Freund war. Über Wrath erfährt man etwas mehr als über Beth, aber trotzdem nicht genug. Vielleicht kommt da im zweiten Teil der Geschichte mehr zu.

Was zur Hölle macht Butch in der Geschichte? Ich war mir sicher, das er niemals einer der guten ist. Nur wem gehört er? Am Ende trifft er sich mit jemanden, aber mehr erfährt man nicht. Wollen wir mal hoffen, das im zweiten Teil mehr erklärt wird.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Aufgrund der vielen positiven Meinungen auf Instagram wollte ich der Reihe mal eine Chance geben und nach dem ersten Band bin ich leicht sprachlos. Was war das? Welchen Inhalt hat dieses Buch? Für mich waren es alles lose Handlungen, die alle zwar irgendwie was miteinander zu tun haben und dann auch wieder nicht. Viele Fragen zur Vorgeschichte von Beth bleiben offen und die Vampire springen einfach in die Handlung rein. Dazu gibt es einfach zu wenig Stoff zu – natürlich lassen sich einige Begriffe durch die Erläuterungen zu Beginn erklären, aber das genügte mir nicht. Für mich blieb am Ende nur eines übrig: ein großes Fragezeichen…
Die einzelnen Handlungen um die Vampire, ihren Black Dagger, Beth und ihr Leben, die Kontakte zur Polizei und die Lesser sind interessant, aber zusammen eine Katastrophe. Ich werde mir noch den Folgeband gebraucht besorgen und dann entscheiden, ob ich die Reihe weiterverfolge oder nicht.

🌟🌟🌟 Sterne

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