Verfolgung: Die Kinder der Götter

Autor: Aurelia Velten
Verlag: Hippomonte
Seiten: 312
Erscheinungsdatum: 03. August 2018
Preis: 12,99€ als Taschenbuch und 3,49€ als eBook
(Kindle Unlimited kostenlos)

 

Inhalt

„Wenn man sich komplett verloren hat, ist es schwer, zwischen verschiedenen Wegen zu entscheiden – selbst wenn beide davon nach Hause führen.“
– Alecto, eine der drei Furien

Alecs wurde verraten, unschuldig in den Tartaros, die Hölle der griechischen Mythologie, geworfen. Doch das lässt die Furie nicht so einfach auf sich sitzen – nun ist sie frei, wahnsinniger als je zuvor und brennt darauf, den Verräter zu jagen.
Wenn da nur nicht Cal der Hundertarmige wäre, der meint, sie auf ihrer Reise beschützen zu müssen. Er ist so schnell, dass es so aussieht, als hätte er unnatürlich viele Gliedmaßen, was es Alecs unmöglich macht, ihn abzuschütteln.
Vor langer Zeit hat Alecs gelernt, dass sie niemandem trauen kann. Doch je mehr Zeit sie mit Cal verbringt, desto näher kommen sie sich und desto schwerer fällt es Alecs, ihr Geheimnis vor ihm zu verbergen.
(Quelle: Amazon )

 

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Hippomonte Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Band 2 der „Die Kinder der Götter“-Reihe.

Alecs ist eine der drei Furien der Göttin Nyx und befindet sich aktuell in ihrem dritten, letzten Leben. Sie wurde verraten und in den Tartaros geworfen – dort trifft sie unerwartet auf die Nachfahren der Titanen. Sie freundet sich mit Tychon an und versucht ihn und seine Gruppe zu befreien – Alecs gibt sich fast selbst auf, aber schließlich kann sie die Gefangenen befreien und stellt sich dann den Hundertarmigen zum Kampf. Doch es geht alles gut aus, denn die Wächter wurden auch betrogen. Alecs will den Schuldigen Rächen und macht sich auf dem Weg. Zusammen mit Cal und trifft promt auf einen alten Bekannten aus ihrem alten Leben…
Alecs ist wirklich verrückt – was mir ab und zu ein wenig zu viel war, aber auch unglaublich amüsant. Man kann oft über sie schmunzeln, ein toller Charakter.
Das sie sich in Cal verliebt, passt zwar zur Geschichte – aber ich hätte sie gerne häufiger mit Tychon erlebt. Ihn fand ich einen sehr interessanten Charakter und hätte gerne mehr über ihn erfahren.

Cal will die Titanen und die Furie bekämpfen, darf es aber nicht – sie alle ziehen gemeinsam an einem Strang und wollen Rache. Schnell verliebt sich der Hundertarmige in die Furie und weicht ihr kaum noch von der Seite. Auch bei ihrem Rachefeldzug will er sie begleiten und wird mit Verflossenen, ihrer Vergangenheit und ihrem Wahnsinn konfrontiert. Doch wider erwarten macht Cal einen guten Job und holt sie immer wieder zurück in die Wirklichkeit…
Cal würde alles für die Furie tun und kümmert sich aufopferungsvoll um sie. Er macht einen netten Eindruck, blieb aber für mich etwas zu oberflächlich.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Alecs und Cal, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Alles in allem ist „Verfolgung“ eine interessante Geschichte, die man auch ohne Vorkenntnisse von „Rache“ lesen kann. Ich hatte ab und zu kleine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen bzw. brauchte etwas länger um Zusammenhänge zu sehen. Aber das könnte auch gut daran liegen, das ich recht wenig über die griechische Mythologie weiß.
Wer auf Götter und Mystery steht, sollte sich die Reihe unbedingt mal anschauen!

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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