Rockersklavin: Ein unanständiges Angebot

Rockersklavin: Ein unanständiges Angebot (Reapers Motorcycle Club) von [Wylde, Joanna]

Autor: Joanna Wylde
Verlag: Lago
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 12. September 2014
Preis: 9,99€ als broschierte Ausgabe und 8,99€ als eBook
(Kindle Unlimited kostenlos)

 

Inhalt

Das Letzte, was Marie zurzeit braucht, ist ein Mann in ihrem Leben. Der riesige, tätowierte und knallharte Biker, der eines Nachmittags bei ihrem Bruder aufkreuzt, ist da anderer Meinung. Er möchte Marie auf seinem Motorrad und in seinem Bett. Jetzt sofort.
Aber Marie hat gerade ihren gewalttätigen Exmann verlassen und sucht bestimmt nicht nach einem neuen Typen. Besonders nicht nach einem wie Horse – sie kennt weder seinen richtigen Namen, noch weiß sie, wo er wohnt. Außerdem ist sie sich ziemlich sicher, dass er ein Krimineller ist und dass es sich bei dem »Geschäft«, das er immer mit ihrem Bruder bespricht, nicht um Webdesign handelt. Sie will, dass er aus ihrem Leben verschwindet, was viel einfacher wäre, wenn er nicht so gut darin wäre, ihr die besten Orgasmen ihres Lebens zu bescheren.
(Quelle: Amazon )

 

Meine Meinung

Band 1 der „Reapers Motorcycle Club“ – Reihe.

Marie will von ihrem Ehemann los und landet schließlich bei ihren Bruder im mütterlichen Trailer. Sie ist im Gefängnis und Marie übernimmt ihre Rolle. Sie kümmert sich um den Wohnwagen, den Garten, kauft ein und kocht für den Bruder. Als sie einen Job findet, ist sie glücklich. Endlich kann sie Geld zusteuern und muss sich nicht durchfüttern lassen. Ihr Bruder arbeitet erfolgreich für den örtlichen Bikerclub und obwohl Marie die Männer erst als gefährlich einstuft, gewöhnt sie sich an sie und verliebt sich sogar in einen: Horse. Als ihr Bruder schließlich Mist baut, muss sie zu Horse und seinen Lebensstil annehmen. Was für Marie alles andere als einfach ist…
Mit Marie bin ich erst gegen Ende warm geworden, aber wirklich sympathisch ist sie mir nie geworden. Zu Beginn kommt sie mir wie eine starke Frau durch, die während der Zeit mit Horse wieder zu einem naiven Jüngchen wird, das sich dümmer gibt, als es in Wahrheit ist. Es zog sich durch die Geschichte wie ein roter Faden und das fand ich wirklich schade. Mit dem Ende zeigt sie wieder Stärke – so hätte es die gesamte Zeit sein sollen.

Horse lebt für seinen Chapter und hat sich dem Club nach seiner aktiven Armyzeit gerne angeschlossen. Für ihn steht die Brüderschaft an erster Stelle – nur die Gesetze des Clubs werden befolgt und die Frauen haben den Männern zu gehorchen. Sie müssen sich ihnen unterordnen, während sie im Club Anerkennung finden. Nur noch der „Besitzer“ der Frau darf ihr Nahe kommen. Für Marie ist diese Vorstellung ein Graus und Horse versucht sie mit Zwang in die Rolle zu pressen. Es scheint zu funktionieren, bis er einen Fehler macht…
Horse war mir gleich von Beginn an sympathisch, auch wenn er sehr impulsiv und oft unberechenbar ist. Einen moralischen Kompass scheint er nicht zu besitzen und richtet sich nur nach dem Club und seinen Vorgaben. Er ist der Buchmacher der Gruppe und kümmert sich darum, das alles für die Bullen sauber ist, und ihnen nichts nachgewiesen werden kann.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Marie und Horse, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Nachdem mir „Im Bann der Rocker“ so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt die andere Reihe der Autorin lesen und habe mich riesig auf „Rockersklavin“ gefreut. Allerdings wurde ich etwas enttäuscht – einerseits weil ich das Gefühl hatte, die gesamte Geschichte schon zu kennen und stets zu wissen, was als nächstes passiert, und andererseits weil es für mich zu viel um den Sex und die jeweiligen Sexfantasien ging. Zu kosten der Hauptstory, die im Laufe der Kapitel immer dürftiger wurde.
Der Beginn mit Marie, ihrem Bruder und den Bikern wurde in Rückblicken erzählt und man wurde langsam in die Geschichte eingeführt. Bis der Bruder einen Fehler macht und Marie an die Biker als Sicherheit übergeben wird – danach ging es nur noch um Sex, bis am Ende der Bruder seine Schwester befreien will. Mehr passiert nicht.
Es ist zwar eine nette Geschichte, aber keine, die mich vom Hocker reißt.
Hoffentlich kann mich „Rockertochter“ mehr überzeugen…

🌟🌟🌟,5 Sterne

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