Scorched

Scorched: Roman (Frigid 2) von [Armentrout, Jennifer L.]

Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Piper
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 03. April 2017
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

 

Inhalt

An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia ändert alles. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?
(Quelle: Klappentext)

 

Meine Meinung

„Scorched“ ist Teil 2 der Frigid-Reihe und kann ohne Vorkenntnisse des ersten Teil „Frigid“ gelesen werden.

Andrea betrinkt sich auf jeder Party und schläft wahllos mit Männern. Schon oft musste die beste Freundin Sydney sie nach Hause bringen und sie „retten“. Warum sie sich immer wieder abschießt, bleibt offen. Wenn sie nicht betrunken ist, streitet sie sich mit Tanner oder ist mit dem Wechsel ihres Studienfachs beschäftigt. Ihre Eltern finanzieren ihre Wohnung, aber die Studiengebühren muss sie selbst bewältigen. Zumindest ab jetzt.
Eigentlich kennt sie Tanner schon viel länger als alle wissen und sie hat lange für ihn geschwärmt, aber er hat sie nie beachtet – bis sie plötzlich alleine in der Hütte sind. Jetzt ist sie für ihn anziehend und Andrea gibt liebend gerne nach…bis sie eine unerwartete Wendung macht.
Andrea und ich sind nicht miteinander warm geworden. Sie ist bockig, zickig und nervtötend – anders kann man sie nicht beschreiben. Unsympathisch, unsicher und anstrengend bis zur letzten Seite. Diese ganzen negativen Eigenschaften mit ihrer Erkrankung zu entschuldigen, so wie es hier dargestellt wird, finde ich enttäuschend.
Da hätte man sich als Autorin wirklich mehr Mühe geben können und sich eine bessere Alternative einfallen lassen.

Tanner ist lange Zeit ein Weiberheld gewesen und weiß genau, wie er die jungen Frauen behandelt hat. Seit er durch seinen besten Freund Kyler und dessen Freundin Sydney die rothaarige Andrea kennenlernt, ist er ihr verfallen. Doch die beiden sind wie Hund und Katz – sie zickig und er gibt ihr Paroli. Sie trinkt und er macht sich Sorgen und möchte ihr helfen. In einem gemeinsamen Urlaub mit Kyler und Sydney kommen sich Tanner und Andrea näher und die beiden beginnen eine Bettgeschichte, die sich im laufe der Tage zu einer Beziehung wandelt, auch wenn Andrea es immer wieder sabotiert…doch das Glück hält nicht lange.
Ich mochte Tanner von der ersten Seite an, aber ich habe bis jetzt immer noch nicht verstanden, was er an Andrea findet. Einerseits passen sie wirklich gut zusammen, weil Tanner um die Gefahren der Alkoholsucht weiß, aber andererseits braucht er eine starke Frau an seiner Seite – besonders, wenn er ein Cop wird. Andrea macht zwar eine Wandlung durch und erkennt ihre Schwächen, aber ist sie wirklich gefestigt genug für ihn an ihrer Seite? Die Frage habe ich mir am Ende gestellt.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Andrea und Tanner, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Mir hat „Scorched“ leider nicht besonders gut gefallen, weil mich die Liebesgeschichte von Tanner und Andrea nicht überzeugen konnte. Die beiden hatten zwar jeweils Gefühle für den anderen, aber warum geben sie ihnen erst auf der Hütte nach? Warum nicht früher? So wirkt es auch nur noch wie ein schlechter Abklatsch von „Frigid“. Ist der Autorin nichts neues mehr eingefallen? Wirklich schade.
Die einzelnen Schlagabtausche sind zwar ganz nett zu lesen, aber man hätte mehr aus diesen Situationen rausholen können. Es sind zwei gegensätzliche Charaktere und da hätten Funken fliegen müssen. Nachdem sie miteinander im Bett gelandet sind, wurde die Geschichte immer langweiliger und ich habe wirklich überlegt, ob ich abbrechen soll.
Im letzten Drittel kam zwar wieder etwas Spannung auf, aber nicht genug, um mich zu fesseln.
Mein Highlight waren Kyler und Sydney – die zwei haben dem Buch zu einem dritten Stern verholfen und ich würde mir wünschen mehr von ihnen zu lesen.

Von mir gibt´s keine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟 Sterne

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