Solotrip: Vom Glück des Alleinreisens

Autor: Annika Ziehen
Verlag: Rowohlt
Seiten: 288
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2017
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und eBook

 

Inhalt

Der Solotrip – für die einen die beste Art des Reisens überhaupt, für andere ein Abenteuer, von dem sie schon lange träumen. Was ist das Besondere am Alleinreisen? Und gehört wirklich so viel Mut dazu, wie viele meinen? Annika Ziehen reist seit Jahren allein, und was sie zwischen Kapstadt und New York erlebt hat, inspiriert, es ihr sofort nachzutun.
Sie erzählt, warum der Solotrip gut fürs Selbstbewusstsein ist, weshalb man ohne Begleitung intensiver reist und woher das ganz große Freiheitsgefühl kommt.
Außerdem gibt sie zahlreiche Tipps von der Buchung bis zum Dinner for One und verrät einige ihrer Lieblingsreiserouten.
(Quelle: Klappentext)

 

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Als junge Frau macht sich Annika Ziehen auf den Weg nach New York und bleibt dort für sechs Jahre. Doch dann folgt gegen Ende dieser Zeit eine Passage, in der sich die Autorin nicht mehr wohl fühlt. Das Fernweh taucht wieder auf und es verschlägt sie nach Südafrika, wo sie als Jugendliche schon einmal war. Dort lernt sie das Autofahren neu und besucht einige andere Länder in der Nähe. Eines hat es ihr aber besonders angetan: Marokko, sie verliebt sich in das Land, die Kultur und die Leute. Ein land, zudem sie immer wieder zurückkehrt. Aber auch in Kapstadt hält es sie nicht lange und die junge Frau macht sich wieder auf Reisen. Asien, Europa – selbst das relativ unbekannte San Marino. Sie fühlt sich überall wohl – und nie alleine.

Das Buch beginnt mit einem Einstieg in die Thematik des „Alleinreisens“, was mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin erläutert ihre Gedanken und ihre Beweggründe für diesen Schritt und versucht andere Menschen für diese Entscheidung zu begeistern. Sie durchleuchtet Vor- und Nachteile und macht deutlich, das allein nicht einsam ist.
Durchweg nachvollziehbar und hätte ich keinen Partner an meiner Seite der ebenfalls so gerne reist, dann würde ich auch sofort alleine reisen. Dieses Buch hat meine letzten Bedenken in diese Richtung entkräftigt.

In den weiteren Abschnitten geht es um die Thematik „Rucksack oder Rimova“, Reisen als ein Privileg oder eine Pflicht, praktische Tipps und Routenvorschläge zum Nachreisen. Alles sehr interessante Themen, aber es gibt noch viel mehr.
Die Sicherheit auf Reisen, der Kontakt nach Hause, Geld und Reiseplanung, die verschiedenen Kulturen und ihre Sichtweisen im Bezug auf Frauen.
Schattenseiten werden beleuchtet und nicht schön geredet, aber es gibt auch viele schöne Momente, die die Autorin mit uns teilt und an einigen Stellen auch zum Nachdenken anregt.

Ich bin hin und weg von diesem Buch und ich habe unzählige kleine Post its hineingeklebt, viele Zitate werde ich im Hinterkopf behalten und die Bilder haben mich an traumhaft schöne Orte entführt, die ich bisher noch nicht bereist habe.
„Solotrip“ ist kein Reiseführer, sondern eine Hommage an das Fernweh und das Reisen.

Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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