Ein Turm am Meer – abgebrochen

Ein Turm am Meer - Purcell, Deirdre

Autor: Deirdre Purcell
Verlag: Blanvalet
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 12. Januar 2009
Preis: 7,95€ als Taschenbuch

 

Inhalt

Die junge Immobilienmaklerin Claudine Armstrong wittert in einem angeblich verlassenen Herrenhaus an der irischen Küste ein profitables Geschäft – doch was sie dort erwartet, geht viel tiefer: Die alte Besitzerin, Violet Shine, lässt sie an ihrer tragischen Liebesgeschichte teilhaben. Sie erzählt der Besucherin von den verschlungenen Wegen ihres Lebens – und Violets sorgsam gehütetes Geheimnis wird Claudines Schlüssel, der sie an einem Scheidepunkt ihres eigenen Lebens von den Fesseln der Vergangenheit befreit …
(Quelle: Amazon )

 

Meine Meinung

Ich habe das Buch auf Seite 58 abgebrochen.

Das Buch beginnt aus der Sicht von Violet, die 1944 / 1945 von ihrem Zuhause, ihrer Familie und ihrem Leben erzählt. Sie kommt aus einer gut betuchten Familie, die ihren kleinen Reichtum nicht offen zeigt. Violet muss die Kleidung ihrer Geschwister auftragen, hat dafür aber eine Nanny, die sich um die Kinder kümmert. In der Schule wird sie als eine der Reichen behandelt und Violet ist irritiert, weil sie sich nicht reich fühlt.
Zu Violet konnte ich mir auf den ersten Blick keine Meinung bilden, weil man zu wenig von ihr als erwachsende Frau sieht. Ich kenne sie nur als Kind und da finde ich sie etwas komisch.

Claudia arbeitet als rechte Hand von einem bekannten Immobilienmaklers  und macht sich für diesen oft auf zu Hausbesichtigungen, um neue Objekte zu finden. Das aktuelle Projekt liegt ihr am Herzen, denn ihr Vater wollte es einst kaufen, hat sich aber dagegen entschieden. Inzwischen kennt Claudia auch die Geschichten, die sich um ein ganz bestimmtes Zimmer drehen, und ihre Neugierde ist geweckt.
Ich bin mit Claudia nicht warm geworden, auch wenn sie wie ein sympathischer Charakter gewirkt hat. Ihre Geschichte hätte mich wirklich interessiert, aber es reicht nicht als „Weiterlese-Anreiz“ aus.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Claudia und Violet – zusätzlich spielen die einzelnen Kapitel in unterschiedlichen Zeiten.

Ich bin mit dem Erzählstil der Autorin leider nicht klar gekommen. Für mich zogen sich die einzelnen Seiten wie zähes Kaugummi und ich langweilte mich beim Lesen.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen und ich möchte meine Lesezeit lieber für Bücher nutzen, die mir gefallen und die ich gerne lese.

Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.

🌟 Stern

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