… und die Liebe siegt doch

... und die Liebe siegt doch von [C., Deidree]

Autor: Deidree C.
Verlag: Books on Demand
Seiten: 448
Erscheinungsdatum: 02. Mai 2017
Preis: 12,99€ als Taschenbuch und 3,99€ als eBook

 

Inhalt

Die Wege der alleinerziehenden Teenagermutter Victoria und des bekannten Filmstars und Frauenlieblings Mark kreuzen sich nach zwei Jahren Gefühlschaos zufällig wieder.
Wird sie ihm vom gemeinsamen Sohn erzählen? Sind beide reif genug ihre Verletzung und Scham – resultierend aus ihrer ersten Begegnung – hinter sich zu lassen und ihrer Liebe eine wirkliche Chance zu geben?
(Quelle: Amazon )

 

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei Lovelybooks und der Autorin für das Leseexemplar bedanken.

Vicky schwärmt schon seit langer Zeit für den Schauspieler Mark, zusammen mit ihrer besten Freundin Rebecca schaut sie sich jeden Film an. Als dieser dann zu einer Premierenvorstellung in die Gegend kommt, sind beide aus dem Häuschen. Ihn einmal live sehen – das ist vor allem Vickys Traum, der plötzlich schneller als gedacht in Erfüllung geht. Auf dem Stadtfest trifft sie ihn und hat sogar ein kurzes Gespräch – eine Einladung für den nächsten Tag folgt. Sie nimmt es an und die beiden treffen sich wieder und leider wird schnell klar, das es eine große körperliche Anziehung gibt, bei der schließlich ein Kind gezeugt wird…
Vicky ist 16 Jahre alt, als sie schwanger wird und entscheidet sich ohne langes Überlegen für ihr ungeborenes Kind, was ich in dem Alter für sehr bewundernswert halte, nicht jedes Mädchen hätte sich dafür entschieden. Allerdings fand ich ihre Haltung gegenüber Mark sehr naiv und gutgläubig, das gepaart mit ihrer Schwärmerei, machte sie mir nicht unbedingt sympathisch. Der gesunde Menschenverstand hätte dort bei jedem Alarm geschlagen, als es eindeutig wurde. Ich habe mich immer gefragt, warum sie nicht nein gesagt hat. Sie hätte die Chance dazu gehabt.
Als Mutter beginnt sie aufzublühen und man merkt, wie schnell sie plötzlich erwachsen ist. Ihr ist bewusst, das sie ihre Träume aufgeben muss, damit sie den Unterhalt für sich und Ricky bestreiten kann. Der Irland-Aufenthalt scheint eine gute Übung für sie Zukunft zu sein und das sie dort noch eine Arbeit findet, macht es noch spannender und man merkt, wie sie weiter wächst…außer, wenn es um Mark geht.
Da wird sie wieder zum Teenager. Ich weiß immer noch nicht so wirklich, was ich von ihr halten soll – ich bin einfach nicht mit ihr als Charakter warm geworden.

Mark ist ein Frauenschwarm, der sich aktuell Irina als Freundin an seiner Seite hält. Er ermöglicht ihr ein unbeschwertes Leben und hat nebenbei immer eine Frau zur Stelle, mit der er auf Events gehen kann. Als er Vicky durch Zufall auf dem Stadtfest trifft, ist es schnell um ihn geschehen – er fühlt sich von der jungen Frau angezogen und lädt sie in sein neues Haus ein, das er vor kurzem gekauft hat. Als sie am nächsten Tag vor ihm steht, möchte er schnell zur Sache kommen und landet mit ihr im Bett…und ahnt nicht, das diese noch minderjährig und eine Jungfrau ist. Mark weiß nicht, wie er mit der Situation umgehen soll und flieht…
Komischerweise war mir Mark sofort sympathisch, auch wenn seine Handlungen nicht in Ordnung sind. Es war ein Fehltritt, der ihn lange beschäftigen wird, da ihm Vicky nicht aus dem Kopf geht. Im Laufe des Buches nervt mich dieser Zug aber sehr – sein Selbstmitleid ist ja nicht auszuhalten.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich von Vicky und Mark, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Außerdem kommen noch der Butler Anton, Freundinnen von Vicky, Irina und andere Personen zu Wort.
Was mich hier leider gestört hat, war die fehlende „Bezeichnung“ im Bezug auf wer gerade die Geschichte erzählt. Wenn es zwei, drei oder vier Erzählperspektiven gibt, dann blickt man noch durch, aber hier waren es viel mehr und ich wusste teilweise erst nach einer halben Seite, wer gerade erzählt. Auch innerhalb der Kapitel gab es Wechsel der Erzähler und das war leider ab und zu etwas verwirrend.

Insgesamt hat mir die Liebesgeschichte von Mark und Vicky ganz gut gefallen, auch wenn die Thematik natürlich nichts Neues ist. Das Vicky minderjährig ist und Mark deutlich älter macht es aber schon zu etwas besonderen. Wie auch die Irland-Kapitel – die wecken schon ein bisschen viel Sehnsucht nach dem Land 🙂
Leider fehlte mir beim Lesen allerdings ein Suchtfaktor, sodass ich mich an einigen Stellen zum Lesen zwingen musste. Auch mit den letzten Kapiteln und dem Happy End war ich nicht sonderlich glücklich – es ging mir alles viel zu schnell. Erst haut Vicky aus Irland ab und als sie ihn das erste Mal in Österreich wiedersieht, fällt sie ihm nach wenigen Worten wieder in die Arme und alles ist wieder gut.
Mein ganz persönliches Highlight war Anton und die anderen Angestellten von dem Anwesen von Mark. Sie sind so unglaublich nett, witzig, gewieft und eine kleine eigene Familie. Hach…Anton hätte ich gerne als Opa.

Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung.

🌟🌟🌟, 5 Sterne

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