Töchter des Feuers

gebrauchtes Buch – Nora Roberts – Töchter des Feuers

Autor: Nora Roberts
Verlag: Weltbild
Seiten: 413
Erscheinungsdatum: im Jahr 2011
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook (Blanvalet Ausgabe)

 

Inhalt

Maggie Concannon liebt ihre Arbeit als Glasdesignerin über alles. Begabt und eigenwillig, lebt sie völlig zurückgezogen inmitten der windumtosten Hügel Westirlands. Eines Tages besucht sie der von ihren Kunstwerken völlig faszinierte Galeriebesitzer Robert Sweeny in ihrem einsamen Studio. Und er merkt schnell: Er möchte nicht nur die Künstlerin, sondern auch die wunderbar lebendige und attraktive Frau für sich gewinnen. Doch Maggie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben – und der Liebe …
(Quelle: Amazon )

 

Meine Meinung

Maggie liebt ihren Vater über alles – er hat sie und ihre Leidenschaft für Glas immer ernst genommen und hat ihr die Möglichkeit gegeben diese Fähigkeit auszuleben. Ganz im Gegensatz zur Mutter, die ihr nicht vollgesonnen ist, denn Maggie hat ihr die Chance genommen die eigenen Träume zu verwirklichen. Dazu kommt noch, dass das Elternpaar unglücklich ist und sie nur noch nebeneinander herleben. Als er stirbt verliert sie ihre Stütze, auch die kleine Schwester Brianna trauert um den Vater, während die Mutter immer biestiger wird.
Als der Galeriebesitzer Robert Interesse an den Werken bekundet, ist Maggie nicht begeistert und geht nicht auf sein Angebot ein, bis dieser schließlich neben ihr in der Werkstatt steht, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Obwohl sie ihn nicht wirklich leiden kann, geht sie schließlich doch auf ihre größte Chance ihres Lebens ein und wird sie wundern, wie erfolgreich sie wird…und welche Liebe sie auf diesem Weg finden wird.
Ich mochte Maggie vom ersten Moment an, weil sie so unglaublich sympathisch ist und ihre Leidenschaft einfach mitreißend ist. Sie liebt ihre kleine Schwester und findet es schlimm, wie die Mutter mit ihr umgeht – ihre Spielereien und das Generve geht auch ihr an die Substanz. Was aber kein Wunder ist, diese Frau ist schrecklich.

Robert ist ein geschäftstüchtiger Galeriebesitzer, der immer auf der Suche nach neuen Künstlern ist. Nachdem er zwei Kunstwerke von Maggie käuflich erwirbt, ist er hin und weg von ihr –ohne sie zu kennen. Als sie nicht auf seine Anfragen reagiert, macht er sich auf den Weg quer durch Irland um sie von seinen geschäftlichen Vorzügen zu überzeugen. Dass er sich dabei in sie verliebt, hatte er nicht geplant.
Auch Robert konnte mich vom ersten Moment an überzeugen, auch wenn ich ihn etwas zu weich und romantisch fand. Für meinen Geschmack hätte er etwas härter und unberechenbarer sein können, aber er passte mit seiner Art und Weise gut zur widerspenstigen Maggie.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Robert, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Insgesamt konnte mich „Töchter des Feuers“ überzeugen, wie auch vor 10 Jahren, als ich die Geschichte zum ersten Mal gelesen habe. Viele Meinungen sagen, dass die Geschichte vorhersehbar ist, und das stimmt auch – man kann früh erkennen, in welche Richtung die Geschichte gehen wird, aber ich fand sie trotzdem nicht langweilig und sie konnte mich auch überzeugen.
Was mit großer Wahrscheinlichkeit daran liegt, das ich dieses Handwerk „Glasbläserei“ sehr interessant finde – ich hatte wegen der vielen detaillierten Beschreibungen immer das Gefühl neben ihr zu stehen, die Hitze zu spüren und die schönen Kunstwerke mit eignen Augen sehen zu können.
Eine wunderschöne Geschichte von Nora Roberts, der man ihr Alter nicht anmerkt.

🌟🌟🌟🌟🌟

 

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