Helldogs: Rogue

Autor: Elena MacKenzie
Verlag: Latos-Verlag
Seiten: 326
Erscheinungsdatum: 25. Mai 2017
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 2,99€ als eBook
(Kindle Unlimited kostenlos)

Inhalt

Einmal im Jahr muss Rogue einfach raus. Dann schnappt er sich sein Bike und fährt irgendwo in die Wildnis, baut sein Zelt auf und genießt die Einsamkeit. Dieses Mal wird seine Einsamkeit empfindlich gestört. Bei einer Wanderung findet er eine junge Frau, die offensichtlich einen Abhang runtergestürzt ist und sich den Knöchel verstaucht hat. Da es schon zu spät ist, um nachts mit einer Frau auf den Armen durch den Wald zu irren, nimmt er sie mit in sein Zelt. Die Frau wirkt nervös und verstört, aber sie sagt ihm nicht, was sie überhaupt im Wald macht. Mitten in der Nacht wird Rogue außer Gefecht gesetzt. Als er aufwacht, ist die Frau weg. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihr und entdeckt sie, mit schweren Seilen gefesselt, in einer heruntergekommenen Hütte. Auf dem Tisch der Hütte liegt eine weitere Frau. Für die kann Rogue nichts mehr tun, aber Daria kann er retten. Der sadistische Serienmörder sieht das leider anders.
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Rogue ist der oberste Boss der Motorrad Clubs Helldogs. Er ist Ü40 und hat schon viel Übles erlebt – seine erste Frau wurde ermordet, seine Kinder allerdings verschont. Zu ihrem Schutz heiratet er die beste Freundin der verstorbenen Frau und bringt seine Kinder dort unter. Ursprünglich war der Club in Glasgow beheimatet, musste aber wegen Problemen auswandern. Nun versuchen sie die neue Heimat in Spanien wieder sauber und sicher zu machen.
Es sollte eine ruhige Auszeit für ihn werden, doch stattdessen rettet er eine Frau vor einem Wahnsinnigen und wird selbst angegriffen. Wie auch sein Club. Sein Plan, die Frau in Sicherheit zu bringen ist schwerer als gedacht. Der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein – bis er schließlich einen Fehler macht. Rogue kann ihn ausschalten, doch er war nicht alleine…
Rogue hat der jüngeren Frau gegenüber Gefühle, doch er möchte ihnen nicht nachgeben. Sie ist viel zu jung und würde eher zu seinem Sohn passen, der ebenfalls im MC ist. Doch je mehr sich Daria in den Club einfügt, umso schwerer fällt es Rogue. Er denkt Tag und Nacht an sie und möchte sie vor allem Bösen beschützen…
Rogue ist ein harter Kerl, der einen ganz sanften Kern besitzt. Ich mochte ihn.

Daria wirkt im ersten Moment wie eine taffe Frau – hinter ihrer Fassade verbirgt sich aber eine geschlagene Frau. Der eigene Ehemann benutzt sie immer wieder als Punching Ball, die Polizei ist Dauergast in ihrem Haus. Lange Jahre hält Daria den Mund, doch nun ahnt sie, das es vielleicht das letzte Mal ist, das sie überlebt hat. Sie sagt den Polizisten die Wahrheit und begibt sich mit ihnen auf den Weg in ein Frauenhaus, in dem sie aber nie ankommen wird. Der im ersten Moment nette Polizist entpuppt such als Wahnsinniger, der sie in einer kleinen Waldhütte gefangen hält. Zusammen mit vielen Leichen, die eine Familie darstellen sollen.
Daria gelingt die Flucht und sie begegnet bei dieser Rogue, der sie die Nacht über beschützt, bis er selbst Opfer des Wahnsinnigen wird. Er bleibt alleine zurück und die Frau kommt wieder zurück in die Waldhütte und wird dank Rogue gerettet.
Mit Daria kann man einfach nur Mitleid haben, aber ich fand es klasse, das sie nie den Mut verloren hat. Weder in der Ehe mit dem Schläger oder im Umgang mit Rogue. Auch dem Wahnsinnigen gibt sie sich nicht wehrlos hin. Sie weiß, was sie will: nicht mehr von einem Mann abhängig sein, weswegen ihr Rogues Gehabe auch ganz schön auf den Keks geht…bis sie schließlich merkt, dass sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt hat.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten verfolgen kann.
Erzählt wird aus der Sicht von Daria und Rogue, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ich bin hin und weg von diesem Buch! Ein Krimi, ein Thriller und eine Liebesgeschichte verbirgt sich in dieser Geschichte – zusammen mit einem Motorrad Club in Spanien.
Meinen Kindle wollte ich gar nicht aus den Händen legen, weil ich so in der Geschichte gefangen wahr – ich habe mit Daria gelitten und einige Male über Rogue den Kopf geschüttelt. Man erlebt Überraschungen und es gibt im gesamten Buch eine Grundspannung, die nie aufhört und sich wirklich bis zur letzten Seite zieht.
Bei der Polizistin hatte ich eine kleine Vorahnung…aber das die Gute so böse ist, hätte ich nicht erwartet.

Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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