Kein Mann für eine Nacht

Bildergebnis

Autor: Susan Elizabeth Phillips
Verlag: Blanvalet
Seiten: 512
Erscheinungsdatum: 10. August 2009
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

Inhalt

Sie war einmal ein Star, doch hinter der glänzenden Fassade des jungen Mädchens wohnte eine verwundete Seele. Jetzt, sechs Jahre später, stellt sich Fleur Savagar ihren Dämonen und beginnt den Kampf um ihr eigenes Glück: gegen ihre intrigante Familie, gegen ihre raffinierten Feinde und auch gegen Jake Koranda, den Mann, der ihr Herz auf immer gefrieren ließ. – Und der trotzdem noch heute ihre Knie weich werden lässt …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Belinda ist wohl einer der unsympathischten Charaktere, die mir in einem SEP-Roman über den Weg gelaufen sind. Von der ersten Seite an mochte ich sie nicht und daran hat sich bis zum Ende nichts geändert. Da sie selbst nicht das erreicht hat, was sie wollte, muss nun die Tochter daran glauben. Das Glitterbaby soll das bekommen, was die Mutters selbst nie erreicht hat, doch als das junge Mädchen nicht mehr so wie die Mutter will, beginnt die Mutter die eigene Tochter zu hassen. Ihr ist unverständlich, warum sie sich mit minderwertigen Klamotten oder einem langweiligen Job abgibt, obwohl sie viel mehr hätte erreichen können. Ohne ihre Tochter steht sie selbst nicht mehr mit im Rampenlicht und das ist der einzige Punkt, der für Belinda wichtig ist.

Jake ist laut Belinda das Ebenbild von James Dean, den sie in jungen Jahren für einen kurzen Moment gesprochen hat. Sie himmelt den jungen Schauspieler an und scheut nicht davor zurück selbst ihm in die Kiste zu springen oder ihre Tochter an ihn „zu verkaufen“ damit der Film, in dem Fleur und Jake mitspielen, ein voller Erfolg wird.
Nachdem Fleur abhaut, sehen sich die beiden lange nicht wieder und als es zum Wiedersehen kommt, hat sie eine eigene Agentur und nimmt ihn unter Vertrag, damit er ein Buch schreibt, das einen wichtigen Bestandteil von seinem Leben behandelt.
Jake fand Fleur schon damals anziehend, doch Jahre später merkt er erst, was er an ihr hat. Und auch er musste sich weiterentwickeln, damit die beiden ein vollwertigs Paar werden. Er ist oft ein Arschloch, aber ich fand ihn doch ganz nett.

Fleur blieb für mich ein sehr undurchsichtiger und blasser Charakter, auch wenn sie ab und zu starke Momente hat. Sie steht in der ersten Hälfte des Buches im Schatten der Mutter und erst im hinteren Teil des Buches wird sie ein eigenständiger Charakter, was für meinen Geschmack viel zu spät kam. Von ihr hätte ich mir als Person mehr erhofft.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass an die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Belinda, Jake und Fleur, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt – allerdings fand ich den Belinda-Anteil viel zu hoch.

Als ich das Buch Anfang des Jahres vom Verlag geschenkt bekommen habe, hatte ich mich riesig gefreut – das Buch aus der Reihe kannte ich nicht. Jedoch hatte ich beim Lesen immer wieder „Moment…das kenne ich doch..“-Momente und jetzt nach dem Lesen kann ich nur sagen: ich kenne das Buch. Muss es wohl in meiner Jugend gelesen und dann einfach vergessen haben. Ups, sowas ist mir auch noch nicht passiert.
Es hat sich auch nichts zu damals verändert, ich finde die Geschichte immer noch nicht wirklich gut und bin froh, das ich das Lesen hinter mir habe. Die Belinda-Geschichte hat mich so genervt, das ich das Buch zeitweise abbrechen wollte, aber gegen Ende hat mich die Story um Fleur und Jake wieder mit dem Buch versöhnt.
Ich bin wohl einfach aus meinem SEP-Alter hinaus 😉

Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟 Sterne

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