Gaming The System – Um jeden Preis

Autor: Brenna Aubrey
Verlag: Silver Griffon Associates
Seiten: 450
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2015
Preis: 14,97€ als Taschenbuch und 2,99€ als eBook
(Kindle Unlimited kostenlos)

Inhalt

Als Mia Strong, eine bekannte Computerspiele-Bloggerin, online ihre Jungfräulichkeit versteigert, weiß sie, dass sie damit Aufsehen erregen wird. Aber eine Beziehung will und wird sie nicht eingehen. Ihre Regeln sind in Stein gemeißelt: Eine Nacht. Kein weiterer Kontakt.
Es ist ein verzweifelter Schritt, aber es ist die einzige Möglichkeit, damit sie Medizin studieren und die wachsenden Krankenhausrechnungen ihrer Mutter begleichen kann.
Adam Drake, der mysteriöse Auktionsgewinner, ist ein Software-Wunderkind, das mit siebzehn seine ersten Millionen gemacht hat. Jetzt, mit Mitte zwanzig, ist er begehrenswert, ehrgeizig und – als CEO seiner eigenen Computerspiele-Firma – daran gewöhnt, die Regeln zu machen. Bevor Mia weiß, was geschieht, hat er ein Schlupfloch in den Vertragspunkten ihrer Auktion gefunden. Jede Klausel, die sie eingefügt hat, um ihr Herz zu beschützen, wird zunichte gemacht.
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Mia ist eine Gamerin und geht beim Spielen und in ihrer Passion als Gamer-Bloggerin auf – zusammen mit ihrem besten Freund Heath und zwei weiteren Freunden, die sie online kennengelernt haben, spielen sie regelmäßig. Sie verstehen sich alle gut, bis Mia schließlich den Plan hat, ihre Jungfraulichkeit zu versteigern, reißt eine Verbindung zwischen FallenOne und Mia. Er zieht sich zurück und Mia beginnt ihn zu vermissen. Doch sie hat nicht lange dazu Zeit, denn plötzlich gibt es Adam, der das höchste Gebot abgegeben hat und sie sich persönlich kennenlernen. Da merkt Mia langsam, dass das alles vielleicht nicht so leicht werden wird wie zu Beginn gedacht…
Ich mochte Mia von der ersten Seite an – ihre Verzweiflung, das eine nicht bestandene Prüfung, die sie wiederholt und schaffen möchte, weil diese entscheidend für die berufliche Zukunft ist, wieder nicht gelingen will, kennt wohl jeder. Die Verlustangst gegenüber der Mutter, die an Krebs erkrankt ist, kann auch jeder nachvollziehen.
Mia ist so realistisch und echt dargestellt, das sich einfach jeder mit ihr identifizieren kann.

Adam verliert nicht viele Worte über seine Familie – seine Passion ist seine Arbeit. Er hat das Game erfunden, das Mia so gerne zockt und loggt sich gelegentlich auch gerne selbst ein, um eine Runde zu spielen. Ansonsten ist er der knallharte Geschäftsmann, was auch im ersten Gespräch mit Mia klar wird. Er bekommt, was er möchte und kämpft wie ein Löwe. Zu Beginn merkt man als Leser gar nicht, wie leer das Leben von Adam ist, erst als Mia die ersten Fragen bezüglich seiner Hobbys und seiner Familie stellt, merkt man, wie einsam sein Leben ist. Durch Mia beginnt er zu überlegen, setzt seine Prioritäten aber nicht anders, was ich etwas enttäuschend fand. Ansonsten mochte ich Adam, auch wenn er ein undurchsichtiger Charakter ist.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Mia, was einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Ich hätte mir aber gewünscht, das Adam auch zu Wort kommen darf und seine Sicht auf die Dinge erzählen darf.
Da ich aktuell den zweiten Teil lese, weiß ich, das dieser nur aus seiner Sicht geschrieben ist, was mir auch noch nicht so wirklich gefällt. Die Geschichte basiert auf einem Deal, bei dem es um Mias Jungfräulichkeit geht und da wären zwei Seiten wünschsenswert gewesen.

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ich habe mich von Anfang bis zum Ende gut unterhalten gefühlt und habe mit den Charakteren gelitten, gelacht und auch mal den Kopf über sie geschüttelt. Und genau so muss es bei einer Geschichte sein.
Außerdem gehandelt sie Reihe endlich mal die Gamer-Szene und ein anderes ganz großes Thema, das durch die After-Reihe wieder mehr ins Rampenlicht gerückt wurde.
Mias Ansätze (bzw. ihr Manifest) war nicht so mein Fall, aber ich verstehe ich Beweggründe, auch wenn sie etwas speziell sind. Sie will die Ranch der Mutter retten und ihr Studium finanzieren – ihre Zukunft sichern.
Das sich das unschuldige Gamer-Mädchen in den reichen Jungen verliebt und er sich in sie, ist von Anfang an klar, aber ich fand es deswegen nicht vorhersehbar. Es gab immer wieder kleine Überraschungen (eine war leider keine große Überraschung) oder Wendungen, die die Geschichte spannend bleiben ließen. Ein Buch, das man lesen muss.

Von mir gibt es eine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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