In den Armen der Gefahr

Autor: Linda Howard
Verlag: MIRA Taschenbuch
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 06. März 2017
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und eBook

Inhalt

Dieser Mann bedeutet Gefahr! Bei der Polizeichefin Isabeau Maran schrillen sämtliche Alarmglocken, als der Unbekannte vor ihrer Haustür steht. Agent Morgan Yancy soll nach einem Anschlag bei ihr untertauchen. An brenzlige Situationen ist Isabeau gewohnt. Doch wie soll sie dem heißen Knistern widerstehen, wenn sie mit Morgan allein ist? Und wie soll sie ihr Leben retten, wenn sie nichts von der Falle weiß, die jede Sekunde zuschnappen kann – mit ihr als Köder?
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei Harper Collins für das Rezensionsexemplar bedanken.

Morgan ist arbeitet für eine geheime Organisation, die dort weitermacht, wo Geheimdienste nicht mehr weiterkommen oder die Staatssicherheit hochgradig in Gefahr ist. Er hat eine kleine Gruppe von Männern unter sich und fühlt sich wohl mit dem, was er tut. Bis ein Mordanschlag auf ihn verübt wurde und er untertauchen muss. Sein Chef hat eine Schwester, die praktischerweise die Polizeichefin von einem kleinen Örtchen ist und außerhalb diesem wohnt. Leider hat er nur vergessen, das diese nicht gut auf ihn zu sprechen ist, was Morgan bei seiner ersten Begegnung mit ihr sofort bemerkt. Seine Hilflosigkeiten und eine hohe Aufwandsentschädigung stimmen sie milde und sie nimmt das ungewöhnliche Arrangement an.
Ich mochte Morgan, auch wenn er ein sehr undurchsichtiger Charakter ist. Seine Schwäche mag er nicht gerne anerkennen, aber er weiß, das es gerade nicht anders geht und die unbekannte Frau seine einzige Hilfe ist. Erst zeigt er ihr gegenüber keine Gefühle, aber nach und nach dämmert er ihm, das er sich in die Schwester von seinem Chef verliebt hat und sein Leben mit ihr und Tricks verbingen möchte.

Isabeau ist eigentlich keine Polizistin und wurde nur als Polizeichefin eingesetzt, weil sie sich um den Papierkram kümmert. Den praktischen Part überlässt sie ihrem Stellvertreter, der zugleich auch ein guter Freund von ihr ist. Der heimliche Star im Dorf ist aber Tricks, ihre schlaue Hündin. Nebenbei arbeitet sie von Zuhause aus als technische Redakteurin, mit dem sie gutes Geld verdient.
Auch Isabeau mochte ich von Anfang an – sie ist eine interessante Persönlichkeit, die Personen schnell für sich einnehmen kann, ohne aufdringlich zu wirken.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird aus der Sicht von Isabeau und Morgan, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht einfach gefallen, was mit Sicherheit daran lag, das man erst nur Morgan kannte. Sein Leben und sein Unfall und erst danach lernen wir Isabeau kennen. Das fand ich im ersten Moment sehr ungewöhnlich, aber jetzt gefällt mir diese Einstiegsidee wirklich gut.
Ansonsten konnte mich „In den Armen der Gefahr“ vollkommen von sich überzeugen und ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen, weil ich einfach nicht mit dem Lesen aufhören wollte…und konnte. Die Geschichte fesselt einen und man will einfach wissen, wie es nach jeder Ereignis weitergeht und ob Morgan entdeckt wird.
Oder was Tricks als nächstes ausheckt 😉 Die Hündin war mein Highlight innerhalb der Geschichte und ich konnte garnicht genug von ihr bekommen.
Das Buch ist keine Liebesgeschichte für mich, weil dieser Part erst recht spät aktiv im Verlauf der Geschichte beginnt. Natürlich gibt es schon im Vorfeld ein paar Anzeichen, aber diese stehen nicht im Vordergrund. Dort steht die Krimigeschichte rund um Morgan und den Mordanschlag auf ihn. Sie versuchen verdeckt zu ermitteln und er zeitgleich wieder auf die Beine zukommen, um seine beiden Frauen zu beschützen.
Ein wirklich gelungener Mix aus Krimi und Liebesroman!

Von mir gibt´s eine klare Lese- und Kaufempfehlung!

🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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