Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Autor: Michael Karner
Verlag: Selfpublishung
Seiten: 207
Erscheinungsdatum: 01. Mai 2017
Preis: keine Angabe

Inhalt

Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt.
Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben.
Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr.
Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte.
Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…
(Quelle: Goodreads )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei Michael Karner für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ducarte ist Monsterjäger und verrät dem Leser seinen Namen erst sehr spät. Er ist im Auftrag seines Ordens unterwegs. Seine Geschichte bekommt man häppchenweise und trotzdem wurde ich mit ihm nicht warm. Er ist ein guter Kämpfer und vertraut auf seinen Instinkt.

Die Prinzessin Praya bliebt mir länger ein kleines Rätsel – ist sie wirklich eine Gute oder bringt sie vielleicht auch Schlechtes über das Land? Sie hat lange geschlafen und wurde vom Mönch erweckt. Aber den Plan hatten viele – auch der Monsterjäger und ein paar andere Kämpfer. Sie scheint an dem Tag eine gefragte Frau gewesen zu sein. Ihre Familie hat sie verloren, was sie sehr verletzlich macht – verraten werden mag niemand.
Ich würde nicht sagen, das sie sich mit dem Mönch und dem Monsterjäger anfreundet, ich würde es eher als eine Zweckgemeinschaft betiteln. Sie sind der einige Grund, warum sie noch am Leben ist und werden sie beschützen. Egal was kommt.

Der Mönch Chauhan war mir von allen Charakteren am Unsympathischten. Ich konnte ihn ganz schlecht einschätzen und er macht es einen auch nicht leicht ihn zu mögen. Seine Geschichte, warum er Mönch geworden ist, bringt zwar etwas Licht ins Dunkle, aber sein Plan, den er am Ende ausführt, macht vieles wieder zu nichte.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte flüssig lesen kann – ich persönlich war aber kein Freund vom Erzählstil, der mir den Einstieg in die Geschichte etwas schwer gemacht hat.
In einer anderen Rezension, die ich entdeckt habe, wird die Formatierung des eBooks bemängelt, was ich nicht bestätigen kann. Ich habe die Geschichte auf meinem Kindle gelesen und keine Probleme in diese Richtung gehabt. Auch die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler müssen an mir vorbeigegangen sein – ein paar sind mir aufgefallen, aber diese entdeckt man ebenfalls auch bei großen Verlagen.
Erzählt wird aus der Sicht von Ducarte, was einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt geben könnte, aber leider blieb er für mich ein undurchsichtiger Charakter namens „ich“.

Ich war mir nicht sicher, ob ich das Buch etwas für mich ist, als mich der Autor gefragt hat, ob ich es lesen möchte. Das Genre passt eigentlich überhaupt nicht zu mir und meinem Lesegeschmack, aber nachdem mich erst kurze Zeit davor ein Buch von Jeaniene Frost aus diesem Genre verschlungen habe, wollte ich dem Autor und seiner Geschichte eine Chance geben.
Nach dem Lesen kann ich nur sagen, das es überhaupt nicht mein Buch war und es mir nicht gefallen hat. Was aber vermutlich einfach auch daran liegt, das es nicht mein Genre ist. Schon beim Lesen habe ich gemerkt, dass die Geschichte und ich keinen Zugang zueinander finden und ich mich beim Lesen „voranquälen“ musste, weil ich die Geschichte nicht abbrechen wollte und eine kleine Hoffnung auf Besserung hatte.
Ich möchte damit nicht sagen, das ich die Grundgeschichte um Praya und Ducarte schlecht fand. Nein, diese war an sich nicht so schlecht, aber sie zog sich halt unglaublich in die Länge und wurde dadurch in einigen Kapiteln zu langatmig. Mich konnte sie mit der Spannung, die während der Flucht des Trios aufkommt einfach nicht packen.
Der Start und das Ende der Geschichte konnten mich dagegen überzeugen, aber leider gehört der Mittelteil nun mal mit zur Geschichte, weswegen ich nicht mehr Sterne geben kann.

Von mir gibt´s keine Leseempfehlung und vom Kauf würde ich Nicht-Fantasy-Fans abraten – falls ihr allerdings Fantasy mögt, dann könnt ihr euch das Buch aber mal genauer anschauen. Vielleicht ist es etwas für euch.

🌟🌟 Sterne

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