For 100 Days – Täuschung

Autor: Lara Adrian
Verlag: Lyx
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 24. April 2017
Preis: 10,00€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

Inhalt

Jede Täuschung hat ihren Preis …
Drei Monate Housesitting in einem Luxus-Apartment in Manhattan – die Künstlerin Avery Ross kann ihr Glück kaum fassen, schlägt sie sich doch gerade so mit ihrem Kellnerjob durch. Avery betritt eine atemberaubende Welt der Dekadenz – die Welt von Dominic Baine: reich, arrogant und absolut unwiderstehlich. Der Milliardär, der das Penthouse ihres neuen Domizils bewohnt, erweckt ungeahnte geheime Sehnsüchte in ihr. Doch ihre Vergangenheit droht Avery schon bald einzuholen und jegliche Hoffnung auf eine Zukunft mit Nick zu zerstören …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Avery ist Künstlerin, die ihre Geld mit Kellern aufbessert. Leider hat die Galerie, die sie vertritt bisher nur ein Werk verkauft und wirft sie aufgrund dieses aus dem Aufgebot. Dazu kommt noch die Kündigung ihrer Wohnung, was deutet, dass die junge Frau bald auf der Straße sitzen wird. Durch Zufall bekommt sie an der Bar einen Job als Haussitterin, den sie sofort annimmt und am nächsten Tag bei der Frau einzieht.
Ich mochte Avery wegen ihres vorlauten Mundwerks zu Beginn gerne, doch je länger sie mit Nick zusammen war, desto unselbstbestimmter wurde sie. Die junge Frau hat einfach das gemacht, was der Herr angeordnet hat, ohne überhaupt zu überlegen, ob es gut oder schlecht für sie ist. Das zeigt ja auch der Abend des Balles, wo sie von einer Kollegin überrascht wird, obwohl sie krankgemeldet hat.

Dominick ist ein Geschäftsmann, der sich nimmt was er will – ohne Rücksicht auf Verluste. Hauptsache er gewinnt den Gegenstand des Begehrens. Er hat sich im ersten Moment in Avery verliebt und war sich immer bewusst, wer sie eigentlich ist: eine Künstlerin, die er aus seiner Galerie verbannt hat. Aber nicht alle Geheimnisse kennt er und ich verstehe auch seinen Ärger, als alles nach und nach ans Licht kommt. Er hat ihr immer wieder die Chance gegeben aus ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu berichten, die Avery allerdings nie angenommen hat.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisprobleme lesen kann.
Erzählt wird aus der Sicht von Avery und Nick, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Insgesamt fand ich die Geschichte um die Künstlerin und dem Geschäftsmann nicht schlecht und ich habe mich auch gut unterhalten gefühlt – auch wenn ich es etwas zu Sexszenenlastig fand. Für meinen Geschmack hätte es mehr alltägliche Situationen geben sollen und nicht diese etwas protzige Zurschaustellung vom reichen Mann und armer Frau. Das habe ich einfach schon zu häufig gelesen.
Außerdem habe ich mich beim Lesen sehr stark an die Fire-After-Dark-Reihe erinnert gefühlt, und das nicht nur, weil der männliche Hauptcharakter auch Dominic heißt.
Beide Reihen spielen in der Kunstszene, in der beide Frauen unterwegs sind, und beide haben einen reichen Geschäftsmann als männlichen Hauptcharakter. Beth (Fire After Dark) hütet die Wohnung von ihrer Tante und Avery die Wohnung einer Fremden, die ihr den Job als Houssitterin zufällig gibt. Beide Reihen haben einen großen Sexszenenanteil und ziehen sich über drei Bücher.
Natürlich gibt es auch viele Sachen, die jede eigene Geschichte anders hat als die andere, aber leider überwiegen diese Parallelen für mich. Aber ich habe mich beim Lesen nicht nur an diese spezielle Reihe erinnert, sondern auch noch an andere eBooks.
Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck und ich kann absolut verstehen, das es vielen Leuten gefallen wird.

Für jemanden, der meine Vergleichsreihe nicht gelesen hat, kann ich dem Buch eine Lese- und Kaufempfehlung geben.
Wer die „Fire After Dark“-Reihe allerdings gelesen hat, kann ich keine Kaufempfehlung geben.

🌟🌟🌟 Sterne

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