Rendezvous mit einem Mörder

Autor: J. D. Robb (Nora Roberts)
Verlag: Blanvalet
Seiten: 383
Erscheinungsdatum: Mai 2001
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

Inhalt

In den zehn Jahren ihres aufreibenden Berufes als Lieutenant der New Yorker Polizei hat die gewitzte, mutige Eve Dallas viel Schreckliches gesehen und, für eine so junge, schöne Frau wie sie, viel zu viel erlebt. Doch sie weiß, dass sie sich auf eines garantiert verlassen kann: auf ihren Instinkt. Bei der Jagd nach einem grausamen Serienmörder, der New York in lähmende Angst versetzt, gerät sie an den undurchsichtigen irischen Milliardär Roarke. Alle Indizien weisen darauf hin, dass er nicht so unschuldig ist, wie er vorgibt zu sein. Doch wider jede Vernunft sprechen Eves Gefühle eine andere Sprache. Sie lässt sich von einem hinreißenden Mann verführen, von dem sie nichts weiß, außer dass er als Killer verdächtigt wird – und ihr Herz erobert hat…
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Band 1 der Eve-Dallas Reihe.

Eve und ich brauchten eine gewisse Zeit, bis wir warm geworden sind. Zu Beginn konnte ich sie ganz schlecht einschätzen und ich war mir nie ganz sicher, ob sie wirklich die gute Polizistin ist, die sie vorgibt zu sein. Aber nach und nach konnte sie mich von sich überzeugen und ich habe sie mit ihrer Sturheit ins Herz geschlossen.
Von Roarke war ich von Anfang an begeistert und mir war schnell klar, das er kein Mörder ist, sondern einfach nur Gefallen an Eve gefunden hat und sie bestens unterstützen möchte. Seine Absichten sind nur die besten und ich freue mich schon auf die nächsten Bände mit ihm.

Aber nicht nur die Hauptcharaktere konnten mich von sich überzeugen, auch die Nebencharaktere wie Ryan Freeney (Kollege von Eve), Jack Whitney (Commander von Eve), die Reporterin Nadine, der Callboy Charles, der gerne mit Eve in die Kiste springen möchte, oder auch der Butler von Roarke, Summerset, sind gut ausgearbeitet und finden sich perfekt in die Geschichte ein.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Man merkt allerdings, das dies einer der früheren Bücher (1995) der Autorin ist, was mich aber nicht sonderlich gestört hat.
Erzählt wird aus der Sicht von Eve, Roarke und dem Mörder, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Mir hat „Rendezvous mit einem Mörder“ gut gefallen, auch wenn es mir etwas zu sehr in die Länge gezogen war. Der Teil um die Liebesgeschichte von Roarke und Eve hat einen hohen Bestandteil innerhalb des Buches, was ich etwas zu viel finde. Da ich aber schon einen der neuerern Teile der Reihe gelesen habe, weiß ich, dass dieser Teil diese Grundlage gebrauch hat und die beide ein Paar werden.

Die Geschichte spielt ca. 2050 – also in unmittelbarer Zukunft und ist so gesehen ein Krimi mit Science Fiction- und Liebesromanelementen. Ich bin eigentlich überhaupt kein Freund von Science Fiction und meide dieses Genre, aber gering platziert wie in dieser Gesichte konnte es mich von seinen Vorzügen überzeugen…außer vom dem Cooker, der anscheinend keine Ahnung von seinem Job als Chef hat. In der Polizei-Arbeit sind computergesteuerte Kollegendrohnen, die den Tatort abriegeln, mit Sicherheit vom Vorteil und die sonstigen Spielereien auch.
Der Mord an Prostituierten ist keine neue Krimiidee und das dabei auch die Ermittlerin mit rein gezogen wird, ist nichts Neues. Nora Roberts hat es aber trotzdem geschafft, das mich die Geschichte packt und ich wissen wollte, wer der Mörder ist.
Ich hatte zwar eine Ahnung, die sich aber nicht bestätigt hat, was mich sehr gefreut hat. Die Geschichte ist in keiner Weise vorhersehbar und man bekommt immer wieder Überraschungen und Wendungen. Ein klasse Krimi!

Von mit gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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