Ein Weinberg zum Verlieben

Autor: Kayte Nunn
Verlag: Piper
Seiten: 384
Etscheinungsdatum: 03. April 2017
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

Inhalt

Das Schicksal meint es nicht gut mit Rose Bennett. Ihre Karriere als Spitzenköchin endete abrupt, nun wendet sie Burger im Sekundentakt. Als sie dann auch noch von ihrem Freund sitzen gelassen wird, reicht es ihr. Kurz entschlossen bucht sie einen Flug. Ihr nächster Halt: eine australische Weinfarm im ländlichen Shingle Valley. Ihr nächster Job: die Verköstigung der dreiköpfigen Winzersfamilie. Und mit einem Mal scheint sich der Wind in ihrem Leben zu drehen. Denn Rose kocht sich nicht nur in die Herzen der Kinder, auch der junge Winzer ist für ihre Rezepte und Reize durchaus empfänglich …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rose ist eine junge Frau, die in England als Gourmet-Köchin gearbeitet hat und zeitgelich ihren Job und ihren Freund verloren hat. Der Bruder schickt sie als Spionin nach Australien. Dort möchte er ein Weingut kaufen und sie soll auskuntschaften, ob es sich lohnt oder nicht. Praktischerweise ist die Haushälterin erkrankt und Rose soll ihre Position einnehmen. Schnell verliebt sich Rose in ihre neue Arbeit, die Kinder, ihren Chef und findet in der Kindersitterin Astrid eine gute Freundin. Nach und nach knöpft sie weitere Freundschaften und entwickelt sich zu einem Stützpfeiler des Weinbergs und der einheimnischen Gesellschaft.
Ich habe Rose gleich ins Herz geschlossen – auch wenn sie eine schlechte Spionin ist und der Bruder das auch weiß. In diesem Job ist sie eine Fehlbesetzung.

Nicht nur Rose schließt man schnell ins Herz, auch die österreicherin Astrid, die ihre ganz eigene Geschichte in diesem Buch bekommt, muss man einfach gern haben. Auch wenn sie anfangs nicht wie ein netter Mensch wirkt.
Mark ist ein vielbeschäftigter Mann, der in seinem Job als Winzer aufgeht und alles macht, damit seine Weine erfolgreich sind. Zusammen mit Dan, seiner rechten Hand ist er unschlagbar. Nur leider scheint seine Leidenschaft auf Kosten der Kinder zu gehen, denn er ist oft unterwegs und lässt sie mit Rose und Astrid alleine.
Auch die Nebencharaktere, die ich hier nicht aufzähle, habe ich gemocht, weil sie einen erfrischenden Wind in die Geschichte gebracht haben. Großes Lob an die Autorin, für einen Debütroman ist dieser Part wirklich perfekt.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird aus der Sicht von Rose, was einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Ich hätte mir allerdings gewünscht, das auch Mark ein paar Kapitel aus seiner Sicht bekommen hätte. Wie er zu seinem Weingut steht, was die Rückkehr der Frau in ihm auslöst und wie er wirklich zu Rose steht. Er sagt zwar, das er sich schnell in sie verleibt hat, aber ein bisschen mehr von seinen Gedanken wäre klasse gewesen.

Insgesamt hat mir „Ein Weinberg zum Verlieben“ sehr gut gefallen, auch wenn es wieder eine typische Liebesgeschichte war. Helfende junge Frau kommt zu einem jungen Familienvater, der mit seinem Betrieb und seinen Kindern ausgeslastet ist, und er verliebt sich in sie. Und sie in ihn – dann kommt die Ex-Frau nach Hause verteidigt ihr Revier und es kommt zu Problemen. Einem Hin und Her, bis schließlich die Helferin und der Familienvater zusammenkommen. Sehr vorhersehbar.
Trotzdem konnte mich Kayte Nunn mit ihrem fröhlichen Erzählstil und den Beschreibungen der australischen Natur und der Weinherstellung überzeugen und ich habe mit Mark und Rose mitgefiebert.

Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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