Die kleine Bäckerei am Strandweg

Autor: Jenny Colgan
Verlag: Berlin Verlag
Seiten: 496
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 3,99€ als eBook

Inhalt

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein – Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Polly hat lange um das Überleben ihres Geschäftes gekämpft, ganz im Gegensatz zu ihrem Freund Chris, der die Segel gestrichen hat, als es schwierig wurde. Als die Insolvenz ansteht und beide fast alles verlieren, geht Polly einen entscheidenen Schritt und zieht auf die kleine Gezeiteninsel in der Nähe. Findet dort Freunde und entdeckt ihre Backleidenschaft neu, sehr zum Ärger der anwesenden alten Bäckerin, die zeitgleich ihre Vermieterin ist. In Neil einem verletzten Papageientaucher findet sie eine gute Zuhörerin und Freundin, wie auch in den Fischern. Besonders einer hat es ihr angetan, der allerdings ein falsches Spiel mit ihr treibt. Nach dieser Misere findet sie gefallen am amerikanischen Imker der Insel, Huckle – deren Beziehung und Liebe alles andere als einfach ist. Ich wurde mit Polly nicht unebdingt warm, woran das lag weiß ich nicht, aber sie war mir nicht sonderlich sympathisch.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Polly, was einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Nach und nach kommt noch die Sichtweise von Huckle mit dazu, was mich sehr gefreut hat.

Insgesamt konnte mich die Geschichte um Polly und ihren Neuanfang nicht wirklich überzeugen. Mir persönlich war die Story zu langweilig und an vielen Stellen auch einfach zu langatmig erzählt. Viele Charaktere blieben mir zu farblos oder waren einfach zu kitschig oder zu perfekt dargestellt, wodurch die Geschichte wiederrum zu sehr durchschaubar wurde. Es gab keine großen Überraschungen oder Wendungen, die dem Buch etwas Pepp gegeben hätten.
Das in Verbindung mit den hohen Erwartungen, die durch viele gute Rezensionen gekommen sind, war „tödlich“ für das Buch. Zumindest für mich.  Es ist zwar ganz nett, aber nichts, das man lange in Erinnerung behält.
Eigentlich wollte ich nicht mehr als zwei Sterne geben, aber die Geschichte mit Neil, die so süß und besonders war – ich liebe Papageientaucher – haben der Geschichte einen Extra-Stern verschafft.

Von mir gibt´s leider keine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟🌟🌟 Sterne

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