Sommerträume 2

Autor: Nora Roberts
Verlag: Mira Taschenbuch
Seiten: 316
Erscheinungsdatum:  im Juni 2005 (5. Auflage)
Preis: 6,99€ als eBook (Taschenbuch unterschiedlich)

Inhalt

„Nicholas Geheimnis“
Mondnacht in Griechenland: Bei einem Bad im Meer begegnet Melanie einem geheimnisvollen Fremden, der sie heiß küsst. Sie ist überzeugt, dass sie ihn zuvor bei etwas Gefährlichem gestört hat – ist er etwas ein Schmuggler?
Wenig später stellt man ihr auf einer Party den charmanten Unternehmer Nicholas Gregoras vor. Melanie erkennr ihn sofort wieder…
(218 Seiten)

„Rebeccas Traum“
Auch wenn Geld nicht lange reichen wird: Rebecca will etwas erleben! Und do kündigt sie ihren langweiligen Job, reist nach Korfu und geht in sas eleganteste Luxushotel der Insel. Promt begegnet sie dort der Liebe: der vermögende Stephanos Nikodemos ist von Rebeccas Ausstrahlung bezaubert. Wie wird er jedoch reagieren, wenn er erfährt, dass sie arm ist?
(98 Seiten)

(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ja, leider klingen die beiden kurzen Text auf dem Klappentext nach Groschenroman und man bekommt auch das erwartete.
Fragt mich bitte nicht, warum ich mir dieses Buch mal gebraucht bei Rebuy gekauft, obwohl ich es vor Jahren schon mal gelesen habe und es grauenvoll fand…

Ich werde auf die Inhalte der einzelnen Geschichten nicht eingehen, weil ich so spoilern würde.

Der Schreibstil beider Geschichten ist schlicht und einfach gehalten, sodass man ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird jeweils aus der männlichen und aus der weiblichen Sicht der jeweiligen Hauptcharaktere, was aber leider keinen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Wie ich schon erwartet hatte.

Ich fand „Nicholas Geheimnis“ nicht überragend, aber immerhin um weiten besser als die zweite Geschichte. Die Idee mit den Schmugglern und die Hintergrundgeschichten dazu waren wirklich spannend – ganz im Gegensatz zu den Beschreibungen der Insel, der Landschaft und der Mentalität. Bei mir kam davon nichts an und an Sommer habe ich auch nicht gedacht, als ich gelesen habe.
Die Charaktere sind etwas besser ausgearbeitet, aber immer noch sehr oberflächlich gehalten, das kann die Autorin deutlich besser. Und genau das macht es auch so enttäuschent – ich weiß zu gut, wie genial und überragend Nora Roberts schreiben kann und dann bekommt man solche Charaktere vorgesetzt, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann über diese Qualitätsunterschiede.

„Rebeccas Traum“ ist mit Abstand die schlechteste Geschichte, die ich von Nora Roberts jemals gelesen habe. Von vorne bis hinten lieblos und langweilig niedergeschrieben.
Die Charaktere ein Disaster: oberflächlich, ohne Ecken und Kanten und voll mit Vorurteilen, die entweder der Beruf „Buchhalterin“ oder dem Zusatz „reich“ entsprechen. Typische Stereotypen, die man schon während des Lesens (oder beim Zuklappen des Buches) vergisst…besonders die naive Buchhalterin, die völlig dämlich rüberkommt.
Mir scheint´s als hätte sich Nora Roberts hier noch schnell was aus den Fingern saugen müssen, damit es zwei Geschichten werden.
Ich habe schon deutlich bessere Geschichten mit unter 100 Seiten gelesen.

Keine Lese- und Kaufempfehlung von mir.

🌟🌟 Sterne

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