Lilienträume

Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet
Seiten: 448
Erscheinungsdatum: 20. Mai 2013
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

Inhalt

Listen, Pläne, Organisation – Owen Montgomery hat alles im Griff. Zumindest beruflich. Der Umbau des alten Hotels, den er zusammen mit seinen Brüdern Beckett und Ryder und ihrer Mutter in Angriff genommen hat, geht gut voran und auch sonst läuft in seinem Leben alles wie geplant. Doch eine Sache hat er nicht auf einer Liste stehen gehabt: seine Jugendliebe Avery MacTavish. Denn der Rotschopf schleicht sich immer öfter in seine Gedanken, die sich doch eigentlich mit Inneneinrichtungen und der großen Eröffnung des BoonsBoro Inn beschäftigen sollten. Ist seine erste große Liebe vielleicht die Liebe seines Lebens?
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Im ersten Band habe ich Owen und Avery ins Herz geschlossen und hätte nicht gedacht, das es sich in den folgenden Bänden verändern wird. Nur leider hat es das.
Die fleißige Geschäftsfrau Avery scheint nur im ihren Job alles zu geben – ohne Rücksicht auf Verluste. Sie liebt ihre Pizzeria und kümmert sich gut um ihre Angestellten. Auch im Umgang mit ihren Freundinnen Hope und Clare ist sie nicht anders, aber warum ist sie das bei Owen? Sie riskiert nichts, macht nicht den ersten Schritt und kann sich ihm mit ihren Problemen und Gedanken nicht 100%ig anvertrauen. Obwohl sie beste Freunde sind und sie ihm seit Ewigkeiten liebt. Ich emfand Avery in diesem Buch als etwas zu anstrengend und angeknipst. Ich hoffe mal, das es sich in „Fliedernächte“ legt.
Owen ist der Planner der Familie und des Familienunternehmens. Er hat alles im Blick und mit seinem Gegenstück Hope unschlagbar und unersetzlich auf der Baustelle. Auch wenn das seine Brüder anders sehen. Spontanität oder ein ungeplantes Vorhaben gibt es bei ihm so gut wie nie – die Silvesterparty mal ausgenommen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte zügig und ohne Verständisprobleme lesen kann.
Erzählt wird aus der Sicht von Avery und Owen, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Wie auch im ersten Band der Trilogie gibt es auch Kapitel über die Freundinnen von Avery bzw. über die Brüder von Owen. Mein Lieblingskapitel war eindeutig die Hochzeit von Clare und Beckett.

Insgesamt fand ich „Lilienträume“ schlechter als den ersten Band „Rosenzauber“, was mir aber schon öfters bei Reihen der Autorin aufgefallen ist. Meine Hoffnungen setzte ich einfach in „Fliedernächte“, weil die Geschichte von Ryder und Hope mich mit Sicherheit überzeugen kann. Die Story über Avery und Owen fand ich zu vorhersehbar und langweilig, sodass sie mich einfach nicht packen konnte. Sie sind beste Freunde und können eigentlich nichts verlieren und trotzdem schleichen sie umeinander herum. Sie liebt ihn seit ihrer Kindheit und er sie ebenfalls, nur traut sich keiner von beiden den ersten Schritt zu tun – einfach nur ermüdent. Die Geschichte um den Schwangerschaftstest fand ich unmöglich und unpassend. Es gibt dem Buch zwar eine kleine Wendung, aber trotzdem hätte man es schöner lösen können.
Mit Lizzy werde ich langsam warm, auch wenn Geister immer noch nicht meine Lieblignscharaktere sind. Ihre Geschichte ist wirklich interessant und ich bin gespannt, was da noch so alles ans Tageslicht kommt.
Urspünglich wollte ich dem Buch nur zwei Sterne geben, aber da Nora Roberts wieder viel Detailtreue in die Beschreibungen des Hotel, der Einrichtung und der neuen Ideen der Mutter Justine gesteckt hat, konnte sich das Buch auf drei Sterne retten.

Von mir gibt´s nur eine Leseempfehlung, von einem Kauf würde ich abraten.

🌟🌟🌟 Sterne

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