An einem Tag in Paris

Autor: Ellen Sussman
Verlag: Blanvalet
Seiten: 288
Erscheinungsdatum: Januar 2015
Preis: 8,99€ als Taschenbuch und 7,99€ als eBook

Inhalt

Die Sonne spiegelt sich im Fenster eines Cafés, der Duft frischer Croissants liegt in der Luft, an einer Straßenecke verabschiedet sich ein Paar mit einem Kuss: Ein neuer Tag beginnt in der Stadt der Liebe. Drei junge Französischlehrer treffen gleich die Menschen, denen sie heute während eines Spaziergangs durch Paris Sprache und Kultur näherbringen wollen. Ein gebrochenes Herz, der Wunsch nach Glück und eine unbestimmte Sehnsucht begleiten sie dabei. Sie wissen nicht, was das Leben heute für sie bereithält, nur eines ist sicher: Am Ende dieses Tages könnte sich alles verändert haben …
(Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung

 Das Buch ist unterteilt in fünf Kapitel:
„Die Privatlehrer“
Hier lernen wir Nico, Chantal und Philippe kennen – erzählt wird aus der Sicht eines neutralen Erzählers, was mir nicht so gut gefallen hat. Man konnte in diesem Kapitel einfach keine Bindung zu den Figuren aufnehmen und ich mochte einfach keinen der drei.
„Josie und Nico“, „Riley und Philippe“ und „Jeremy und Chantal“
In diesen drei Kapiteln erzählen die drei Lehrer und ihre Schüler jeweils aus der Ich-Perspektive, wie die gemeinsamen Unterrichtsstunden erleben oder möglicherweise auch den ganzen Tag zusammen sind. Endlich lernt man die Charaktere kennen, aber eine Bindung bzw. auch Sympathie konnte ich immer noch nicht aufbauen
„Die Privatlehrer“
Hier wird der Tag nachbesprochen und es wird wieder von einem neutralen Erzähler erzählt. Etwas langweilig und überflüssig für mich, wie auch das erste Kapitel. Die Geschichte hätte es nicht gebraucht.
Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte zügig lesen kann, wenn einem die Story packt 😉

Ich finde die Gestaltung des Covers und die Zeichnungen im Inneren des Buches wunderschön – die habe ich beim ersten Durchblättern schon endeckt und mich noch mehr auf die Geschichte der drei Französichlehrer gefreut.
Nur leider konnte es mich nicht überzeugen, weil mich weder der Flair von Paris noch die Gesamtgeschichte erreichen konnte. Die Charaktere blieben oberflächlich und blass, außerdem passierte während der Unterrichtsstunden nichts, was einen überrascht hätte. Es war von Beginn an klar, das mindestens ein Lehrer mit einer Schülerin schläft. Dazu noch die Dreiecks-Beziehung der Lehrer und promt wirkt es wie ein billiger Groschenroman, bei dem man gleich weiß, wie es ausgehen wird. Auch hier war klar, wer am Ende zusammen ist und wer aus dem Rennen ist.
Nico ist zu gutgläubig und verliebt in Chantal, mit der er eine gemeinsame Nach verbracht hat. Trotzdem glaubt er, das er sich in seine Schülerin verknallt hat.
Chantal ist mit Philippe zusammen, der sich aber am laufenden Band und vor ihrer Nase immer wieder betrügt. Mit Nico hat sie nur wegen Rache geschlafen.
Philippe langweilt sich in Paris, möchte gerne etwas anderes machen und glaubt ebenfalls, das er sich in seine Schülerin verliebt hat. Trotz Baby und Kleinkind.

Mehr als zwei Sterne wäre die Geschichte an sich nicht wert, aber aufgrund der schönen Gestaltung bekommt das Buch einen Extra-Stern.

Leider keine Kaufempfehlung und nur eine bedingte Leseempfehlung – falls es euch gebraucht oder in der Bücherei über den Weg läuft, könnt ihr es euch ja mal anschauen.

🌟🌟🌟 Sterne

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