D.I. Grace: Schwarzes Herz – abgebrochen

Autor: M. J. Arlidge
Verlag: Rowohlt
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 11. März 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und eBook

Inhalt

Der Schein trügt.
Die ganze Nacht hat Eileen auf ihren Mann gewartet. Mit wachsender Sorge. Denn Alan – ein liebevoller Vater, in der Kirche aktiv, allseits geschätzt – ist noch nie fortgeblieben. Als es morgens endlich klingelt, liegt nur ein Päckchen vor der Tür. Es enthält ein menschliches Herz. Alans Herz. D.I. Helen Grace und ihr Team finden seine verstümmelte Leiche in einem leer stehenden Haus in Southamptons Rotlichtbezirk. Doch was wollte Alan dort? Als ein weiterer Mann ermordet aufgefunden wird, das Herz herausgerissen, wird Helen klar, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun hat. Und dass die toten Männer nicht ganz so unbescholten waren, wie es nach außen den Anschein hatte.
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ich habe das Buch auf Seite 148 abgebrochen.
(Anm.: Das Buch habe ich bei der Bücher-Raus-Aktion von Lovelybooks gewonnen.)

Eine Mörderin scheint im Einzugsgebiet von D.I. Helen Grace ihr Unwesen zu treiben. Es werden Männer ermordet und das jeweilige Herz an die Ehefrau bzw. an den Arbeitsplatz geschickt bzw. höchstpersönlich von der Mörderin vorbeigebracht.
Im ersten Moment hält man beide Männer für gute Väter und Ehemänner, nur leider hatten sie eine Gemeinsamkeit: sie haben ihre freie Zeit gerne mit Prostituierten verbracht.
Während sich das Team um Helen auf die Suche macht, wird schnell klar, das sie nicht das eingespielte Team sind, das sie sein müssten…
Mehr habe ich bis zu meinem Abbruch nicht erfahren.

Ich hatte so meine Probleme in die Geschichte reinzukommen, vermutlich lag es daran, das es der zweite Teil einer Reihe ist und man den ersten gelesen haben sollte. Was ich nicht getan habe, da es nirgendwo auf dem Buch vermerkt ist und es erst beim Lesen auffällt. Wirklich schade.
Ich mag keine kurzen Kapitel, aber das mochte ich noch nie. In diesem Buch gibt es auf den ersten 70 Seiten 20 Kapitel – da kann man sich ja ausrechnen, wie lang ein einzelnes ist. Meinen Lesefluss hat es gestört und dazu kam noch, das man nie wusste, wer gerade erzählt. Ist es die Mörderin? Die Witwe? Oder ein Polizist? Manchmal musste man eine halbe Seite lesen um es herauszufinden und das ist für mich ein k.o.-Kriterium für Bücher.

Den Schreibstil fand ich klasse und die Beschreibungen der Tötungsszenen wirklich gelungen, nur leider war es ansonsten langweilig. Todlangweilig, ich musste mich zum Lesen drängen, weil es mich überhaupt nicht interessiert hat, wer die Mörderin ist, oder welche Gründe sie für ihre Taten hat. Alle beteiligten Charaktere blieben blass und uninteressant, sodass ich einfach keinen Anreiz fand weiterzulesen.
Es war nicht mein Buch.

Leider keine Lese- und Kaufempfehlung.

🌟 Sterne

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