Küsse haben keine Kalorien – abgebrochen

Küsse haben keine Kalorien (New York Times Bestseller Autoren: Romance) von [Mallery, Susan]

Autor: Susan Mallery
Verlag: mtb
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 10. Juni 2015
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und eBook

Inhalt

Pralinen, Trüffel und feinste Schokoladen: Cafébesitzerin Allison Thomas ist Meisterin der süßen Verführung – allerdings nur, was die Herstellung zartschmelzender Köstlichkeiten angeht. Bei Männern hat sie leider kein so glückliches Händchen und lässt zur Sicherheit lieber die Finger vom starken Geschlecht. Bis Matt Baker in ihr Leben tritt. Der attraktive Handwerker renoviert nicht nur ihren Lagerraum, er ist auch die sinnlichste Versuchung, seit es Männer gibt. Doch obwohl Ali in seinen Armen dahinschmilzt, merkt sie, dass es in Matts Vergangenheit Dinge gibt, an denen er noch zu knabbern hat…
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ich habe das Buch auf Seite 136 abgebrochen, obwohl ich Liebesromane sehr gerne lese. Natürlich habe ich auch schon einige schlechte gelesen, aber dieses Buch stellt selbst die schlechtesten Liebesgeschichten meiner Lieblingsautorin Nora Roberts in den Schatten.

Allison wird im Klappentext als eine kompetente Geschäftsfrau dargestellt, die nur leider ihre Problemchen mit den Männern hat. Merken tut man davon nichts. Man hört es nur aus den Erzählungen der Freunde und der Familienmitglieder. Zu ihrer Mutter hat sie nicht den besten Kontakt – von der Seite kommen immer nur Vorwürfe oder Ermahnungen. Mehr nicht. Ich bin mit Alli überhaupt nicht warm geworden – sie wirkte so unglaublich langweilig und viel zu gutgläubig für die Welt. Sie lässt sich von den Männern wie eine Weihnachtsgans ausnehmen und findet das noch in Ordnung.
Das sie sich um die Nachbarsgeschäfte kümmert und bei der Kreditwürdigkeit unterstützt, ist ja lobenswert, aber was wäre, wenn sie damit auf die Schnauze geflogen wäre? Ihr hätte niemand geholfen.

Die Mutter mit ihrem Schwein, das als Enkelersatz dient, war wohl ein schlechter Scherz der Autorin. Sollte das etwas Besonderes sein? Sollte dem Leser irgendwas bestimmtes vermitteln? Ich konnte darüber nur den Kopf schütteln. Die Geschichte um das „One-Dollar-Baby“ klingt so weit hergeholt und gleichzeitig zu 08/15. Die Mutter ist eine gefeierte Schauspielerin und die Tochter ist todlangweilig, sodass die Presse genervt von ihr ist…falls ein Bericht ansteht.
Matt Baker klang nach einem standfesten Handwerker, der alles unter Kontrolle hat…nur leider hat der echte Matt ein Alkoholproblem und ist eher ein Skelett mit Hautüberzug. Unter Kontrolle hat er aber alles. Und einen Haufen Probleme, das Alli ihn retten will, ist ja wohl von Beginn an klar.

Ich habe mich von der ersten Seite an gelangweilt und ich muss sagen, das sich bis Seite 136 daran nichts verändert hat. Storytechnisch hat sich nichts weiterentwickelt und es zog sich wie Kaugummi – außerdem wusste man stets, was als nächstes passiert. Zusätzlich blieben die Charaktere farblos und stellenweise auch unglaubwürdig.

Keine Lese- oder Kaufempfehlung von mir.

🌟 Stern

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