Welt ohne Morgen

Autor: Jack Soren
Verlag: Harper Collins
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2017
Preis: 15,00€ broschiert und 12,99€ als eBook

Inhalt

Zwei Jahre sind vergangen, seit Jonathan und Lew ihre Geheimidentität als „Der Monarch“ hinter sich gelassen haben, aber man gönnt ihnen keine Ruhe: Einem alten Feind gelingt es, die einzige Frau die Lew je geliebt hat, in seine Gewalt zu bringen.
Da bietet ein mysteriöser Geheimorden seine Hilfe an. Zu einem hohen Preis: Jonathan und Lew sollen wieder „Der Monarch“ werden. Und schon ihr erster Auftrag bringt sie in tödliche Gefahr. Doch von ihrem Erfolg hängt nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit ab …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei Blogg dein Buch und dem Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Zum Inhalt möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen, weil dieser einen guten Einblick in die Gesamtstory gibt und ich nicht unnötig spoilern möchte.

Ich wurde leider mit keinem der Charaktere warm, was vermutlich an der Vielzahl der Hauptpersonen lag. In den ersten Kapiteln kamen gefühlt bei jedem neuen Ort 10 neue Namen auf, die man behalten musste, um halbswegs noch zu wissen, wer gerade Probleme macht oder gestorben ist. Für meinen Geschmack war das deutlich zu viel des Guten, weniger Hauptpersonen und dafür bei jedem mehr in die Tiefe, weil sie einfach oberflächlich geblieben sind. Einzig bei Umi hatte ich das Gefühl, das ich wenigstens ein wenig in ihren vielschichtigen Charakter eintauchen konnte. Auch wenn das Alter von 102 Jahren für ihre Intrigen und ihre Aktionen etwas alt klingt. Zumindest, wenn ich sie mit einer Europäerin in dem Alter vergleiche. Ihre Handlangerin fand ich sehr interessant – sie hätte ich gerne als Charakter näher kennengelernt.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne große Probleme flüssig lesen konnte. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was das Lesen und Verstehen nicht immer einfach gemacht hat. Ab und zu wusste ich nicht, wer gerade aktuell erzählt. Nach ein paar Sätzen konnte man es meistens erahnen, aber trotzdem wäre eine Namensnennung erwägenswert gewesen.
Ich wusste, das es eine Fortsetzung von einem Buch ist, aber das hat man der Geschichte nicht angemerkt. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, das mir Vorwissen fehlt.

Insgesamt hat mir „Welt ohne Morgen“ nicht so gut gefallen, wie erhofft. Die Geschichte an sich ist eigentlich sehr interessant und erinnert an Agentenfilme, die so ziemlich jeder schon mal gesehen hatte 😉 James Bond hätte hier an Stelle von Jonanthan auch der Gute sein können – es hätte keinen Unterschied gemacht. Die Grundstory ist klasse, vorallem, weil ich mir gut vorstellen kann, das genau diese Szenarien irgendwann eintreffen könnten…aber es haperte einfach an der Umsetzung. Viele kurze Kapitel, viele Zeitsprünge und Charakterwechsel, die nicht immer sofort bemerkbar waren.
Viele einzelne Handlungsstränge, die erste gegen Ende einen gemeinsamen Strang bilden, der aber nicht immer logisch nachvollziehbar war. Ich brauchte ewig um das Buch zu beenden, weil ich oft einfach keine Lust auf die Geschichte hatte.

Leider nur eine bedingte Leseempfehlung. Kaufen würde ich mir das Buch nicht.

🌟🌟🌟 Sterne



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🔝

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