Mika & Liz: Verlier dein Herz

Mika & Liz: Verlier dein Herz von [Obermeier, Nicole]

Autor: Nicole Obermeier
Verlag:  Forever
Seiten: 393
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2017
Preis: 3,99€ als eBook

Inhalt

Liz Thienemann ist jung, hübsch und ihr Freund ist ein gefragtes Model. Außerdem ist sie klug und nach jahrelanger Arbeit will sie nun endlich den Lohn einfahren: Die Beförderung durch ihren Vater zur Juniorgeschäftsführerin. Doch ein anderer bekommt die Stelle und von da an scheint Liz‘ Leben auseinanderzufallen. Ihr Freund betrügt sie mit ihrer besten Freundin und ihr Vater rät ihr lediglich, einen Modeblog zu gründen. Auf einmal ohne Perspektive und Ziel in ihrem bisher so durchgeplanten Lebenslauf, trifft sie aus heiterem Himmel Mika, steigt in seinen VW-Bus und begibt sich auf die Reise ihres Lebens. Und am Ende begreift sie, dass man manchmal sein Herz verlieren muss, damit ein anderer es findet und sicher verwahrt…
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Forever Verlag für das RezensionseBook bedanken.

Zum Inhalt möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen, weil dieser einen guten Einblick in die Geschichte gibt.

Liz ist eine erfolgreiche junge Frau, die weiß, was sie im Leben erreichen möchte. Den Platz als Geschäftsführerin im väterlichen Unternehmen, nur leider scheint der Vater das anders zu sehen. Er scheint  seine Tochter und ihre Fähigkeiten nicht wahrzunehmen oder nur gering. Auch die Mutter scheint kein großes Interesse an der Tochter zu sein, außer, wenn es um  gesellschaftlichen Events geht. Ein wenig familiären Halt gibt ihr die Haushälterin, die ihr eine gute Freundin ist.  Ihre beiden besten Freundinnen kennt sie noch aus dem Kindergarten und auch noch heute stehen sie sich nah, auch wenn eine der drei ein schwarzes Schaf ist und nur auf ihren eigenen Vorteil aus ist -näheres erfahrt ihr beim Lesen 😉 Ich war mir zu Beginn nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht. Sie wirkte etwas zu steif auf mich, was sich aber während des Roadtrips änderte. Liz beginnt sich zu öffnen und hat wieder andere Pläne als ihre Karriere.
Mika hat nach einem familiären Verlust sein Heimatland verlassen und ist seit zwei Jahren mit einem Bulli quer durch Europa unterwegs. Als er Liz auf einer Party – bzw. am Morgen danach – muss er sich auf den ersten Blick in sie verliebt haben. Ich fand ihn ganz sympathisch und überzeugend in seiner Rolle als „Einsiedler“ 😉

Der Schreibstil war schlicht und einfach gehalten, sodass ich die Geschichte zügig lesen konnte, auch wenn mich einige Passagen nicht überzeugen konnten. Die Geschichte wird aus der Sicht von Liz erzählt, was ich einerseits nicht schlecht fand, aber andererseits hätte ich mir mehr von den Gedanken und Gefühlen von Mika gewünscht.

Ich habe die ersten  Kapitel des Buches verschlungen und war begeistert, nur leider folgte ab Start des Roadtrips ein Abfall in der Spannung – zumindest für mich. Die Passage vom Start bis zum Ende des Besuches bei der Großmutter, fand ich leider sehr langatmig und langweilig. Die Zeit bei der Oma, die Liz lange nicht gesehen hat, ist zwar süß beschrieben – vielleicht etwas zu kitschig, aber das ist Geschmackssache. Ab dem nächsten Teil der Roadtrip habe ich meine Freude am Buch wiederentdeckt und habe die Kapitel nach und in Schweden weggeatmet. Mit Abstand mein Liebligsteil des Buches.
Die Entwicklungen um die „böse“ Freundin fand ich leider etwas zu vorhersehbar, weil man schnell den richtigen Eindruck von ihr bekommt. Eigentlich ist ihr Liz egal und das merkt man als Leser. Die Geschichte um das Zerwürfnis mit der Großmutter war ebenfalls nicht so meins, gerade weil ich kein Fan von Liz Eltern bin. Beide sind keine Eltern, sondern nur zwei Personen, die nebeneinander herleben. Der Streit zwischen der Mutter und der Großmutter, bzw. das Ergebnis daraus, fand ich überzogen und etwas unrealistisch. Wie auch die „Krankheit“, die Liz zurück nach Deutschland holt.
Es sind zwar nur ein paar kleine Punkte, die mich stören, aber trotzdem finde ich sie erwähnenswert.

An sich ist „Mika und Liz“ eine schöne Liebesgeschichte, die mir gefallen hat und gäbe es nicht diesen Mittelteil, der mir leider nicht gefallen hat, hätte das Buch vier Sterne verdient.
Trotz meiner Kritikpunkte möchte ich der Geschichte eine Leseempfehlung geben, weil sich mit Sicherheit nicht jeder an den Mittelteil (und den anderen Punkten) so stört wie ich mich.

🌟🌟🌟 Sterne

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