Glückssterne

Autor: Claudia Winter
Verlag: Goldmann
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

Inhalt

Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Joesefine reist ihrer Cousine nach Schottland hinterher, weil diese den Familienring entführt hat, um die Braut vor einem großen Fehler zu schützen. Doch die Idee ist nicht alleine auf ihren Mist gewachsen, sondern ein Gemeinschaftsprojekt. Zuerst macht sie sich alleine auf den Weg und trifft im Flugzeug Aiden, der seelenruhig telefoniert. Während des Fluges. Im Hotel trifft sie auf ihre Großtanten Li und Bri, die zu ihrer Unterstützung angerückt sind. Am nächsten Tag gehen sie drei zufällig in das Geschäft von Aiden und in der darauffolgenden Zeit trifft sich das Gespann immer wieder. Sei es in einer Bar oder an einer Tankstelle. Ab und zu ist Aiden auch der Retter in der Not und Grace entwickelt immer tiefere Gefühle für den Mann und auch der scheint der Deutschen verfallen zu sein…

Josefine habe ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen – sie ist so ein liebes Mädchen, das ihren Weg gehen möchte. Auch als Ehefrau möchte sie nicht nur Dekoration oder Mutter sein. Nein, sie möchte eine gute Anwältin bleiben, aber das scheint nur ihr Plan zu sein. Ihr zukünftiger Mann hat andere Pläne, die sich aber erst gegen Ende der Geschichte entfalten. Josefine hat ein gutes Verhältnis zu ihrer Familie – besonders zur Großmutter hat sie ein gutes Verhältnis. Als sie mit Bri und Li ihre Abenteuer in Schottland erlebt, verändert sich auch ihr Verhältnis, zum Guten.
Li und Bri waren übrigens ein Highlight für sich, die zwei muss man einfach mögen. Besonders, wenn man ihren Blutschwur und ihre Geschichte kennt.
Mir hat der Charakter Josefine gut gefallen – eine starke Frau.
Aiden ist der Ruhepool der Geschichte. Ein Mann, der unabsichtlich an  Josefines Fersen klebt und nie länger als einen Tag von ihr entfernt bleibt. Seine Verbindung zu Charlie ist sehr interessant.
Die weiteren Familienmitglieder, auf beiden Seiten (Schottland und Deutschland) haben mir alle gefallen. Jeder einzelne hat seine Macke oder Eigenart und ist als eigenständiger Charakter dargestellt worde. Ich würde so gerne mehr über diese Personen lesen!

Der Schreibstil ist schlicht und leicht verständlich gehalten, sodass man die Geschichte zügig lesen kann. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog im Jahr 1952, in dem die Schwestern Brigitte und Lieselotte eine Blutschwur leisten. Zuerst wusst ich diese Information nicht einzuordnen, doch nachdem man die heutigen Großtanten Bri und Li begegnet, weiß man schnell, was Sache ist. Nach diesem Rückblick in die Vergangenheit wird die Geschichte aus der Sicht von Josefine erzählt.

Ich habe „Aprikosenküsse“ kurz nach erscheinen gelesen und war begeistert, umso mehr habe ich mich auf „Glückssterne“ gefreut, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe. Endlich Lesenachschub von der Autorin und das neue Buch hat mich nicht enttäuscht. Nein, es war sogar noch einen Hauch besser. Ich war hin und weg von der ersten Seite an und habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen…an einem Abend. Ohne Pause.
Sogar die Rezepte am Ende des Buches habe ich alle gelesen – und ich liebe das Cover. Eines der schönsten Cover, die ich im Regal stehen habe.
„Glückssterne“ ist ein schöner und gelungener Liebesroman, bei dem man schon vermuten kann, wie es ausgehen wird. Und man natürlich recht behält. Bei vielen Büchern stört mich diese Tatsacht ungemein, aber hier ist es etwas anders. Das Drumherum um die süße Liebesgeschichte passt und zieht den Leser in die Geschichte. In den Regen von Schottland oder auf das Anwesen der Großmutter. Man vergisst einfach, wie es enden wird. Ich liebe dieses Buch.

Klare Lese- und Kaufempfehlung von mir!

🌟🌟🌟🌟🌟

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