Winterzauber: Eine Liebe am See

Winterzauber: Eine Liebe am See: Roman von [Gienger, Zora]

Autor: Zora Gienger
Verlag: Feelings
Seiten: 293
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2016
Preis: 2,99€ als eBook

Inhalt

Ein Café am Bodensee, der Zauber der Winterzeit und eine romantische Liebe.
Kathie führt ein kleines, romantisches Café am Bodensee – eine Oase der Idylle, in der sich die Gäste wohl fühlen. Doch die Zeiten sind hart, und Kathie muss um das Überleben ebendieser Idylle kämpfen. Das zeigt sich besonders, als ihr Lieblingsfeind aus Jugendzeiten auftaucht, der offenbar ein Konkurrenzcafé eröffnen will. Eine ausweglose Situation?
Kathie könnte verzweifeln, wäre da nicht die geheimnisvolle Angelina, die als Märchenfee auftritt und ihr nicht nur eine ganz besondere Teemischung anbietet, sondern ihr auch die Zukunft voraussagt:
Bald schon soll Kathie auf gleich zwei Verehrer treffen, die sie unter besonderen Umständen kennenlernen wird. Aber einer nur wird der Richtige für sie sein …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Feelings Verlag für das RezensionseBook bedanken.

Kathie war leider überhaupt nicht mein Fall – zu Beginn hoffte ich noch auf Besserung, doch als sie den Nikolaus traf, war alles verloren. Sie gibt sich selbst auf und will nur noch mit ihm leben – jeder andere ist ihr zu dem Zeitpunkt egal. Auch ihr Café ist nur noch zweitrangig – was ich nur mit Kopfschütteln lesen konnte. Das sie dem Nikolaus nach dem Finden direkt wieder aufgibt und danach Michael näher kommt, passt für mich nicht zu ihrem Verhalten. Leider. An diesem Punkt wurde sie mir immer unsympathischer, auch wenn sie sich mit dem Kind von Michael gut versteht.
Michael scheint einige Probleme in seiner Kindheit gehabt zu haben und in Australien endlich seine Freude wiedergefunden zu haben. Nun zieht es ihn zurück nach Deutschland und macht sich gleich bei der Freundin von seiner kleinen Schwester unbeliebt. Das er sich wieder in sie verliebt hätte er nicht gedacht. Er himmelt sie an und versucht alles um wieder bei ihr zu landen. Als seine Exfreundin und Mutter der gemeinsamen Tochter auftaucht, macht er alles zu nichte. Seine Handlungen sind in der Zeit nicht unbedingt nachvollziehbar – seine Exfreundin hängt an seinem Hals und er schleift sie hinterher, um Kathie dem Weg abzuschneiden. Das schafft doch sofort Konfilktpotenzial. Aber daran denkt er nicht – seine Haltung gegenüber dem One-Night-Stand von Kathie und dem Nikolaus ist interessant. Er liebt sie, will aber auch, das sie glücklich ist.

Mit dem Schreibstil hatte ich zu Beginn kleine Schwierigkeiten. Ich hatte das Gefühl, das ich kapitelweise durch das Buch stolperte – gegen Mitte des Buches wurde es dann langsam besser und ich konnte flüssig weiterlesen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Kathie, aber widererwarten konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Eigentlich bekommt man immer einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt des Erzählers, aber hier war das überhaupt nicht der Fall. Ihre Gedankenspiele blieben mir ein Rätsel.

Ich liebe dieses Cover, nur leider war das, zusammen mit den beiden Rentnerinnen, meine kleinen Highlights innerhalb der Story. Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen, weil ich Kathie und ihre Handlungen nicht verstehen konnte. Sie ist mit Sicherheit eine herzensgute Frau, allerdings macht sie nach der gemeinsamen Nacht mit dem Nikolaus eine 18o-Grad-Wendung. Danach habe ich sie nicht mehr wieder erkannt.
Auch Michael blieb hinter meinen Erwartungen zurück und mit seinen Liebesbegundungen macht er sich lächerlich.
Insgesamt waren die Charaktere für mich zu oberflächlich gehalten – zumindest im Bezug auf die Hauptpersonen Michael und Kathie. Die Nebencharaktere wie Maya oder Rebecca dagegen wurden liebevoll gestaltet und gefielen mir gut. Die Gesamtstory fand ich zu langweilig und zu gestellt – für meinen Geschmack war die Handlung unrund und an einigen Stellen wirklich nicht abkaufbar – siehe die Handlungen gegenüber Michael und seiner Strandperle. Auch die Überraschung der Nikolausnacht, was im einen Augen zu gestellt und vorhersehbar.
Viel zu viel Winterwonderland und zu wenig Realität – besonders die Geschichte mit der Autorin und ihrer roten Jacke waren mir ein Dorn im Auge. Es ist mir schleierhaft, was diese Nebenstory dem Buch gutes getan haben soll.

Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.

🌟🌟 Sterne

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