Fire after Dark – Dunkle Sehnsucht

Autor: Sadie Matthews
Verlag: Fischer
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 14. November 2012
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und als eBook

Inhalt

Alles verändert sich für Elizabeth, als sie Dominic begegnet. Sie ist nach London geflüchtet, denn gerade ist ihr das Herz gebrochen worden. Nun liegt es in Splittern da, Bruchstücke, die gut genug zusammenpassen, um sie wie einen normalen, glücklichen Menschen wirken zu lassen. Aber er weiß, dass das nicht stimmt. Und er begehrt sie.
Dominic eröffnet ihr eine Welt der hemmungslosen Leidenschaft, von der sie keine Vorstellung hatte. Er führt sie auf einen Pfad der puren Lust, aber auch der Gefahr. In seiner Liebe erlebt sie Licht und Dunkel zugleich. Und ihr Herz sagt ihr, dass sie dem Weg, den er ihr weist, folgen muss…
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ich habe mir dieses Buch direkt nach Erscheinen gekauft und fand es 2012 sehr gut. Weil ich es nie rezensiert habe, wurde es Zeit für einen Reread – auch weil es wohl mein Bücherregal verlassen wird.

Ja, zum Klappentext muss man nichts mehr sagen: junges unglückliches Mädchen trifft auf gutaussehenden Mann, der eine BDSM-Neigung hat. Sie verliebt sich in ihn und er will es nicht. Nachdem sie ihn überredet hat, werden die beiden ein „Spielpaar“ und er führt sie in die neue Welt ein und vergisst sich – fast verliert er das Wichtigste in seinem Leben: Beth…

Leider hat es beim Reread mit den Charakteren auch nicht mehr so harmoniert wie vor ein paar Jahren. Wie schon geschrieben, damals mochte ich die Geschichte um Beth und Dominic – heute habe ich nur noch ein Kopfschütteln für ihre Liebesgeschichte über.
Beth war überhaupt nicht meins, viel zu naiv und unbedacht in ihrem Handeln. Siehe den Wellnessausflug, der ihr nicht gebracht hat. Einzig bei ihrem Job scheit sie gewissenhaft zu sein, nein, Beth und ich wurden keine Freunde beim Lesen.
Dominic war da schon eher nach meinem Geschmack. Ein Mann, der in seiner Arbeit aufgeht und weiß, was er will. Rücksicht auf andere nimmt er nur ungern, aber bei Beth macht er eine Ausnahme. Er verliebt sich sofort in sie, hat aber stets Angst sie zu verletzen. Aber trotzdem wagt er mit ihr den Schritt in die ihr einer unbekannten Welt.

Der Schreibstil war flüssig und leicht verständlich, sodass man die Geschichte zügig lesen konnte. Da ich das Buch schon kannte, habe ich auch einige Stellen nur überfolgen, weil mir der Erzählstil einfach nicht mehr zusagt. Teilweise fand ich die „Spiel-Szenen“ zwischen Beth und Domonic zu ermüdent und uninteressant geschrieben. Der Vergleich zu SoG ist hier völlig fehl am Platz…na ja, wer weiß, ob mir die Reihe heute immer noch gefallen würde.

Insgesamt fand ich die Geschichte in Ordnung und auch ganz nett zu lesen, aber ich bin mir sehr sicher, das ich sie nie wieder lesen würde. Weswegen sie auch endgültig aus meinen Bestand fliegen wird.  Der Zauber von 2012 scheint verfolgen zu sein.
Mich konnte die Geschichte nicht mehr fesseln  und ich habe sie sehr lieblos und emotionslos gelesen. Es gab keine Spannung, was aber nicht daran lag, das ich das Buch kannte. Ich wusste nicht mehr wovon es handelt und nur nach und nach kamen ein paar Erinnerungsfetzen wieder zum Vorschein. Aber da ich es mal sehr gemocht habe, gibt es 3 statt 2 Sterne. Wirklich schade, wie sehr sich Geschmäcker ändern können.

Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins

🌟🌟🌟 Sterne

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