Abendruh

Autor: Tess Gerritsen
Verlag: Blanvalet
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 15. September 2014
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als eBook

Inhalt

Sie sind die einzigen Überlebenden schrecklicher Familientragödien. Erst wurden ihre Eltern und dann obendrein ihre Pflegefamilien brutal ermordet. In Abendruh, einem Internat in der Abgeschiedenheit Maines, sollen sie ihre Sicherheit wiedergewinnen und in ein normales Leben zurückfinden. Doch obwohl die Schule hermetisch gesichert ist, kommt es zu höchst beunruhigenden Vorfällen, und drei Jugendliche bangen um ihr Leben. Maura Isles, die eine persönliche Verbindung zu Abendruh hat, ist vor Ort, als die Bedrohung eskaliert …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Für viele mag es komisch erscheinen, das ich mal wieder mitten in einer Reihe die einzelnen Teile beginne, aber ich hatte mir „Abendruh“ vor längerer Zeit mal auf Rebuy gekauft und seit dem fristete es ein unschönes Dasein auf meinem SuB.
Bis ich beschloss die Geschichte im November zu erlösen.

Zum Inhalt möchte ich dem Klappentext nicht hinzufügen, da dieser einen guten Einblick in die Story gibt und viel mehr nicht passiert.

 Ich kenne ein paar Folgen der TV-Serie und konnte daher mit einigen Namen etwas anfangen. Andere waren mir unbekannt, aber das hat das Verständnis nicht gestört.
Aber trotzdem hatte ich mit den Charakteren so meine Schwierigkeiten, besonders mit Maura und Jane. Jane ist laut der Geschichte Mutter, aber davon habe ich nichts bemerkt und das hat mich so sehr gestört. Auch von einem Ehemann ist die Rede, aber den habe ich ebenfalls vergeblich gesucht. Wo sind sie hin? Ausgeflogen? Abgehauen? Nur eine Illusion? Ich habe keine Ahnung und habe sehr an der Kompetenz der Autorin gezweifelt.
Maura war ganz in Ordnung, auch wenn ich ihre Gedankengänge und Ideen nicht immer nachvollziehen konnte. Insgesamt blieben mir beide zu flach und viel zu farblos.
Natürlich kann man als Autorin davon ausgehen, das niemand mitten in der Reihe mit den Lesen beginnt, aber trotzdem haben die Figuren ein wenig Liebe und Zuneigung von der Autorin verdient. Hier hat sie völlig gefehlt. Lieblose Figuren.

Zusätzlich fand ich die Geschichte um Janes Mutter und ihren Liebhaber und Noch-Ehemann völlig fehl am Platz. Sie passte nicht in die gesamte Geschichte und wirkte einfach unecht. Außerdem verstehe ich die Gedankengänge der Mutter auch nicht immer. Der Mann hat sie betrogen und lächerlich gemacht. Sie trennen sich und haben beide neue Partner, bis der Ehemann auf die Idee kommt zurückzukommen. Plötzlich ist sich die Ehefrau nicht mehr sicher, wen sie haben möchte. Janes Bruder spielt hier auch noch eine Rolle, die irgendwie nicht ins Gesamtbild passt. Schrecklich.

Der Erzählstil konnte mich zu Beginn der Geschichte wirklich packen und ich konnte nicht aufhören mit dem Lesen – bis ca. Seite 150. Danach wurde das Lesen zu einer kleinen Qual, weil es einen plötzlichen Umschwung gab. Die Story wurde auf einmal langatmig und langweilig erzählt und auch beschrieben. Viel zu detailiert – vieles habe ich auch überfolgen, weil es einfach nichts in einem Krimi zu suchen hat.
Hinzu kam auch noch, das ich öfters das Gefühl hatte, dass die Autorin selbst nicht hinter ihrem Buch steht und einfach nur irgendwas zusammengesponnen hat – ohne Sinn und Verstand. Ich kann die Geschichte leider nicht nachvollziehen und finde die einzelnen Punkte an den Haaren herbeigezogen.

Aber das Schlimmste war für mich das Ende: vollkommen überstürzt, ohne Sinn und Verstand und einfach nicht nachvollziehbar. Wirklich unmögliches und für sowas habe ich mich durch das Buch gequält.

Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins

🌟🌟 Sterne

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