Insel des Sturm

Insel des Sturms: Roman (Die Sturm-Trilogie 1) von [Roberts, Nora]

Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2011
Preis: 8,99€ als Taschenbuch und 7,99€ als Taschenbuch

Inhalt

Aidan Gallagher kehrt nach Jahren des Reisens in sein kleines irisches Heimatdorf zurück, um den Pub seines Vaters zu übernehmen. Wie magnetisch wird er von einer unbekannten, schönen Frau – Jude Murray – angezogen. Vorsichtig beginnt er, die Fremde mit Geschichten von den Geheimnissen Irlands zu umwerben. Und bald stellt Jude fest, dass dieser Mann mit den Augen eines irischen Sturms sie nicht nur fasziniert, sondern auch auf tiefe, rätselhafte Weise ihre Seele berührt …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Jude reist für eine Auszeit nach Irland und trifft dort auf dem Pubbesitzer Aidan. Beide spüren schnell, das sie Gefühle füreinander haben – sich aber nicht sicher sind, wohin der Weg sie führen wird. Besonders Jude ist skeptisch, während Aidan sie zum Ende hin einfach nur noch heiraten möchte.
Nebenbei freundet sich die Frau mit der Schwester Darcy von Aidan und der Nachbarstochter Brenna an und mach Bekanntschaft mit Geistern. Sie unterhält sich mit dem Feenkönig und sieht öfters sein Mädchen…
…mehr passiert nicht.

Jude war nicht mein Fall, weder während ihrer Zeit in den Staaten, noch während der Monate in Irland. Sie blieb mir zu steif und auf eine gewisse Art und Weise auch zu langweilig – auch wenn sie die Fähigkeit hat mit Geistern zu sprechen.
Man erfuhr häppchenweise etwas über ihre Vergangenheit, die mit Sicherheit nicht rosig war…aber Mitleid konnte ich nicht entwickeln. Sie war mir zu farblos.
Aidan war mir zu romatisch und zu schnulzig. Seine Gesten und Worte triefen vor Kitsch. Auch wenn er gerne wie der große Held dargestellt wird, mein Herz konnte er nicht erobern. Im Bezug auf seine Wunschheirat verdient er eine Kopfnuss – eine sehr harte. Es so zu formulieren spricht für Dummheit und die mangelhafte Fähigkeiten nachzudenken.
Auch die anderen beteiligten Charaktere waren nicht unbedingt meins. Leider.

Es gibt viele gute Bücher von Nora Roberts, aber es gibt auch viele schlechte Geschichten. Als ich las, das sie in Irland spielt, hätten bei mir schon die ersten Alarmglocken klingeln sollen…und als auch noch der Feenkönig und seine Geliebte dazukamen – spätestens dann hätte mir klar werden sollen, das wir keine Freunde werden können.
Und leider blieb es auch so. „Insel des Sturms“ ist mit Abstand eines der schlechtesten Bücher von Nora Roberts – ich wollte es so gerne abbrechen, aber ich konnte es nicht. Eine meiner Abonnenten hat die Sturm-Reihe so gut gefallen, das ich dem Buch bis zum Ende immer wieder eine neue Chance geben wollte.
Der Schreibstil war grauenvoll – die Geschichte las sich stolpernd und mühsam. So etwas kenne ich überhaupt nicht von der Autorin. Alles wirkte eckig und einfach nur nicht stimmig. Spannung fehlte vollständig und die Liebesgeschichte ist an Kitschigkeit nicht zu übertreffen…

„Insel des Sturms“ hätte eigentlich nicht mehr als einen Stern verdient, nur auf grund der wunderschönen Darstellung der Natur, konnte ich mich zu zwei Sternen überzeugen.
Leider keine Lese- und Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

„Was ist falsch daran, fortzugehen von einem Ort, an den du einfach nicht gepasst hast? Folgt daraus nicht automatisch, dass du nach dem Fortlaufen irgendwo anders angekommen bist? An einem Ort, der dir eher gemäß ist?“
(Aidan, S. 238)

🌟🌟 Sterne

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