Colours of Love – Verloren

Autor: Kathryn Taylor
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2014
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,49€ als eBook

Inhalt

Ein Besuch in Rom? Für die junge Britin Sophie Conroy ist das immer etwas ganz Besonderes. Doch nie hätte sie auch nur geahnt, was in der Ewigen Stadt diesmal auf sie wartet. Die Begegnung mit dem sündhaft attraktiven Kunstprofessor Matteo Bertani erschüttert ihr ganzes Leben, zeigt ihr neue Dimensionen der Lust. Bald droht Sophie sich rettungslos in ihren Gefühlen zu verlieren – und ignoriert alle Bedenken. Aber als Matteo trotz ihrer gemeinsamen Leidenschaft seltsam distanziert bleibt, muss Sophie sich fragen, ob sein Herz wirklich frei für sie ist.
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ich habe das Buch damals – 2014 – direkt nach dem Erscheinen gekauft und gelesen. Wie auch Band 1 und 2 habe ich es mehrfach gelesen und war immer wieder begeistert.
Allerdings habe ich es nie geschafft eine Rezension zu verfassen – weswegen nun ein Reread auf dem Plan stand.

Zum Inhalt muss ich dem Klappentext nichts mehr hinzufügen, da dieser einen guten Einblick in die Geschichte gibt.

Sophie war mir etwas zu undurchsichtig – ich konnte ihr die Liebe zur Kunstgemälden und ihren Respekt vor dem Kunden nicht immer abkaufen. Im Umgang mit der Familie von Matteo oder ihrer eigenen Familie oder ihren Freunden zeigte sie eine andere Seite von sich. Eine, die mir deutlich besser gefallen hat. Sie war offener und wirkte liebenswürdiger.
Matteo war anfangs geheimnisvoll, aber je mehr man von ihm erfährt, umso netter und beeindruckender findet man den Italiener. Mich hat er von der ersten Seite an begeistert.
Gerade weil er nicht der 0815-Typ ist, sondern seine eigenen Regeln schreibt. Wenn man ihn um etwas bittet, dann möchte er eine Gegenleistung haben. Da bin ich nicht anders – eine Hand wäscht die andere. Das er Studenten Extra-Untericht in seinen Räumen anbietet, zeigt wie sehr er an den Nachwuchs glaubt und das ist schön zu sehen. Endlich mal jemand, dem etwas an seinen Schülern liegt.
Sophia und Matteo sind ein interessantes Pärchen, das ich viel lieber als Grace und Jonathan mag. Die beiden wirken unecht, während zwischen den beiden anderen Hauptcharakteren die Funken nur so sprühen.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, flockig und leicht lesbar, sodass man die Geschichte zügig lesen. Ich war sehr schnell durch, was aber auch daran liegt, das ich die Reihe in- und auswendig kenne und sie nur als Auffrischung nochmal lese.
Hier erzählt Sophie die Geschichte – aber wir treffen auch auf alte Bekannte wie Sarah und Alexander sowie Grace und Jonathan.

„Verloren“ hat mir gut gefallen, was besonders daran lag, das Sophie und Matteo nicht gleich zusammen in die Kiste springen. Der Italiener wählt den langsamen Weg und möchte sie wirklich kennenlernen. Natürlich kommen die zwei auch schneller zusammen als ein Durchschnittspärchen – aber es ist trotzdem sehr authentisch und nachvollziehbar.
Und das finde ich in Geschichten wirklich wichtig – so könnte es in „echt“ auch ablaufen.
In ein paar anderen Rezensionen wird bemängelt, das in der Geschichte die Kunst zu sehr im Vordergrund steht. Das kann ich nicht bestätigen, in meinen Augen gibt es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Liebesgeschichte und der Kunst. Ich fand es sogar interessant mal mehr über dieses Themengebiet zu erfahren und auch wahrzunehmen, wie die Kunsthändler arbeiten.

Wirklich ein sehr gelungenes Buch – klare Lese- und Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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