Ist die Liebe nicht schön?

Ist die Liebe nicht schön?: Weihnachtsroman von [Harrington, Carmel]

Autor: Carmel Harrington
Verlag: Mira Taschenbuch
Seiten: 318
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 9,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Weihnachten war stets die schönste Zeit des Jahres für Belle. Die funkelnden Lichter Dublins, der knirschende Schnee unter den Schuhen, der Zauber, der in der Luft liegt. Doch dieses Jahr ist sie blind für all das, und ihre Welt ist grau, nachdem sie alles verloren hat, was sie liebt. Aber Weihnachten hat auch dieses Jahr nicht seinen Zauber verloren … und schickt Belle jemanden, der ihr vor Augen führen soll, wie schön das Leben ist.
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Mira Taschenbuch Verlag und NetGalley für das Rezensionsebook bedanken.

Belle und Jim lernen sich in jungen Jahren bei ihrer gmeinsamen Pflegemutter kennen und entwickeln eine tiefe Freundschaft. Zumindest hat das Belle gedacht, das Jim sie vergisst und sein Leben ohne sie weiterlebt. Jahre später treffen sie sich wieder und Jim verliebt sich sofort in Belle, die glücklich ist. Als schließlich wenige Woche der Heiratsantrag folgt, ist sie sprachlos. Es beginnt ihr gemeinsames Leben und sie versuchen ein Kind zu bekommen – leider verliert sie das Baby. Daraufhin werde beide Pflegeeltern und viele Kinder gehen bei ihnen ein und aus. Das aktuelle Pflegekind lieben sie wie ein eigenens und als sie wieder zurück zu ihrer leiblichen Mutter soll, versucht Belle alles um sie bei sich zu behalten. Das letzte gemeinsame Weihnachtsfest steht nicht unter einen guten Stern und auf der Rücktour vom Tannenbaumkauf haben Belle und Jim einen Unfall. Belle bleibt unverletzt, Jim wird schwer verletzt…und seine Frau wünscht sich nie geboren zu sein. Leider erfüllen sich manche Wünsche schneller als gedacht.

Zu Beginn fand ich Belle noch ganz nett und süß. Ich mochte sie, gerade weil sie anders ist als andere Kinder. Nicht nur auf ihre Hautfarbe bezogen. Sie ist ein Mädchen auf das man stolz sein kann. Sie ist Jim immer eine gute Freundin – auch als er nach Jahren zurückkehrt und sie heiraten will.
Leider gefiel mit Belles Wandlung als beschlossen wird, das ihr aktuelles Pflegekind zurück zur Mutter soll, nicht gut. Sie vergisst sich und ihre verantwortung gegenüber des Kindes. Das Kindeswohl steht bei ihren Handlungen nicht im Mittelpunkt, sie hat einfach nur Verlustsängste. Belle hat den Verlust des ungeborenen Kindes nicht verarbeitet und reagiert über. Von dem Punkt an konnte ich sie nicht mehr leiden, viel zu jämmerlich und weinerlich. Sie kann sich nicht öffnen und versteht ihren Mann und seine Standpunkte nicht. Ich hatte bei ihr aber auch das Gefühl, das sie es nicht verstehen wollte.
Jim fand ich durchweg ganz nett und zuvorkommend, auch wenn er Belle vergisst und sein Leben in Amerika lebt. Als er zurückkommt ist er ein liebevoller Ehemann und unterstützt sie in jeden Unterfangen. Auch beim Verlust des Kindes. Doch er möchte weiterleben und ein neues Kind mit seiner Frau bekommen. Doch er hat nicht gedacht, wie stark sie ihn verletzten wird…

Es war leider kein Highlight für mich, eher ein durchschnittliches Buch für Zwischendurch. Und eine Geschichte, die ich schnell vergessen werde.
Bis Belle und Jim Pflegeeltern werden und sich verändern, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Es gibt immer mal wieder Rückblicke in die gemeinsame Vergangenheit der beiden und man lernt sie wirklich gut kennen. Tess muss man einfach ins Herz schließen, sie war das beste, das beiden passieren konnte.
Die Geschichte um Nora fand ich fehl am Platz und nicht glaubwürdig.
Konnte mich nicht überzeugen, viel zu kitschig. Nicht mein Fall.

Leider nur eine bedingte Lese- und Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

„Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Aber ich bin nicht sicher, ob das stimmt. Man lernt nur, mit den Wunden zu leben und sie notdürftig zu verarzten. Das hat auch etwas Gutes. Sich an die schlechten Zeiten erinnern. Weil wir dann die guten mehr zu schätzen.“
(Nora, Pos. 4108 – 34. Kapitel)

🌟🌟🌟 Sterne

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