Gebrauchsanweisung für Griechenland

Gebrauchsanweisung für Griechenland von [Pristl, Martin]

Autor: Martin Pristl
Verlag: Piper
Seiten: 208
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2016
Preis: 15,00€ als Taschenbuch und 12,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Kreta, Delphi und Athen, tiefblaues Wasser, weiß gekalkte Häuschen, der Esel im Olivenhain und Säulen im Gegenlicht: Jeder meint Griechenland zu kennen. Martin Pristl zeigt das echte Leben und erzählt, wie es in dem geschichtsträchtigen Landzwischen Orient und Okzident, zwischenMythen, Göttern und Moderne zugeht. Wie Sie sich für den Kontakt mit einer Spe-zies wappnen, die den lieben langen Tag Kaffee schlürft, die höchsten EU-Zuschüsse kassiert und die wenigsten Steuern zahlt. Die sich von Bauernsalat ernährt, die älteste Weltsprache spricht, ein paranoides Verhältnis zur Türkei hat und ihre Kinder bei der Taufe schier ersäuft. Die die Unbekümmertheit zur Lebensmaxime erhoben hat und sich täglich als Meister der Improvisation beweist.
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Das Buch beginnt meinem Vorwort, das sich in viele kleine Zitate unterteilt, die in den Jahren von 2004 bis 2016. Es ist ziemlich lustig, wie unterschiedlich die Meinungen über dieses Land am Mittelmeer sind.
Danach folgen 14 Kapitel, die verschiedene Themen behandeln wie z.B. „Willkommen in Sacramento“, „Deutsch zahlen“ oder „Nein heißt ja und übermorgen nie“. Bei einigen Abschnitten habe ich Tränen geweint und bei anderen war ich bedrückt. Besonders die Landflucht der jüngeren Generationen hat mich sehr berührt. Auch das Thema „Grexit“ (Schuldenkrise Griechenland) wird nicht totgeschwiegen, sondern ausführlich behandelt und man bekommt nochmal einen neuen Blickwinkel, den man in der Presse nicht bekommt. Ebenfalls werden die verschiedenen Gefolgenheiten der Leute anschaulich und interessant dargestellt.

Der Autor ist voller Herzensblut für seine zweite Heimat und erzählt seine Geschichte sehr passioniert und man denkt automatisch darüber nach, das man vielleicht irgendwann doch mal Urlaub in dem Land machen sollte. Bisher hat es mich noch nie gereizt, aber nach dieser Lektüre könnte ich es mir irgendwann einmal vorstellen. Auch wenn der Autor nicht immer nur positive Geschichten erzählt. Aber jedes (Uralubs)Land hat seine unschönen Seiten und manchmal kann man sie einfach nicht schön reden.

„Gebrauchsanweisung für Griechenland“ ist kein Sachbuch oder ein Ratgeber, sondern eine indirekte Liebeserklärung an das Land am Mittelmeer, auch wenn er nicht immer ein gutes Haar an dem Land lässt. Man erhält nützliche Tipps und Tricks für seinen (Erst)Urlaub  und mit Sicherheit auch ein paar Überraschungen für Griechenlandkenner.

Klae Lese- und Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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