Jenseits des Weges

Autor: Sonja Yoerg
Verlag: HarperCollins
Seiten: 311
Erscheinungsdatum: 12. September 2016
Preis: 15,00€ broschiert und 12,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sie bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen.
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Harper Collins Verlag und NetGalley für das Rezensionsebook bedanken.

Der Klappentext klingt beim genaueren Hinsehen, wie ein Buch über einen Selbstfindungstrip. Um den es aber in meinen Augen hier nicht geht.
Es geht um Liz und ihre Beziehungen. Ihre Ängste und ihre Vorstellungen von einem Leben zu zweit. Mit dabei ist Dante, zusammen wandern sie über den John Muir Trail in Amerika. Sie müssen einige Schwierigkeiten überwinden und gehen auf der Reise auch getrennte Wege, aber letzten Endes müssen sich die beiden wieder zusammenraufen, weil zwei undurchsichtige Männer ihr Unwesen treiben.

Ich wurde weder mit Dante noch mit Liz wirklich warm, sondern nur mit Linda und ihrem Mann. Die zwei wirkten unglaublich authentisch und man musste sie einfach ins Herz schließen. Was man nicht unbedingt von allen Mitwanderen behaupten konnte.
Liz war mir zu eigenbrötlerisch und unecht, manchmal wirkte sie wie eine ferngesteuerte Puppe. Erst als sie Dante von ihrer Ehe mit Gabriel erzählte, begann sie offener und ehrlicher zu wirken. Da fing ich langsam an sie zu mögen.

Der Schreibstil ist an einigen Stellen etwas holprig und an anderen wieder sehr flüssig – es ist ein kleines Auf und Ab des Lesevergnügens. Was auch leider dazu geführt hat, das ich es nicht in einem Rutsch durchlesen konnte. Ähnliches erlebe ich gerade mit einem Buch von J.D.Robb, wobei es bei dem Buch eher dem Erzählstil geschuldet ist 😉

Als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen habe, habe ich etwas vollkommen anderes erwartet. Ich hatte mich auf eine Art Erfahrungebericht gefreut und habe diesen auch an einigen Stellen bekommen, aber im Hauptaugenmerk lag etwas anderes.
Größtenteils ging es um ihre Beziehung zu Dante bzw. um ihre erste Ehe mit Gabriel, um ihre Mitwanderer, die sie ab und zu begegnen – und um zwei Personen, die einem die Nackenhaare aufstellen lassen. Ich fand die zwei Männer sehr gruselig und bin froh, das ich ihnen nie begegnen muss.
Insgesamt hat mir „Jenseits des Weges“ gut gefallen, was mit Sicherheit auch daran liegt, das ich diese Art von Büchern liebe – ich lese und wünsche mir, das ich neben den Hauptcharakteren auf dem Trail unterwegs bin..außen im Bezug auf die gruseligen Brüder.
Ich habe leider nur einen großen Kritikpunkt: ich hätte mir eine schönere Beschreibung des Trails gewünscht. Natürlich erhält man ein paar Informationen über die Gegend, aber für mein Bedürfnis und Geschmack hätte da viel mehr kommen müssen.

Für Wander- und Abenteuerfans eine klare Lese- und Kaufempfehlung.
Alle anderen sollten sich noch ein paar Rezensionen durchlesen und dann entscheiden, ob es was für ihn oder sie ist.

Schönstes Zitat

gab leider keins

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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2 Comments

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