Die Begehrte – Eleonoras geheime Nächte

die begehrte

Autor: Sara Bilotti
Verlag: Blanvalet
Seiten: 337
Erscheinungsdatum: 22. August 2016
Preis: 14,99€ broschiert und 9,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Vier Jahre lang hat Eleonora ihre Kindheitsfreundin nicht gesehen, als sie von ihr auf ein idyllisches Landgut in der Toskana eingeladen wird. Dort lebt Corinne mit Alessandro, einem brillantem Geschäftsmann, gutaussehend, höflich und kultiviert, zu dem sich Eleonora auf Anhieb hingezogen fühlt. Doch auch seinem Bruder Emanuele, dem etwas Dunkles, Unberechenbares anhaftet, kann sie kaum widerstehen. Die Männer wissen um ihre Anzieh ungskraft und beginnen ein undurchsichtiges Spiel mit ihr. Dabei spürt sie, dass die beiden ein Geheimnis hüten, dem sie nach und nach auf die Spur kommt …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Eleonora landet aufgrund der äußeren Umstände bei ihrer besten Freundin, mit der sie nicht immer das beste Verhältnis hatte. Die Hauptprotagonistin fühlte sich von ihrer eigenen Mutter und dem Freundeskreis vernachlässigt – Corinne hat einem nach dem anderen für sich eingenommen, sodass Elonora in den Hintergrund rückte. Und lernte die Freundin zu hassen – noch heute hat sie keine große Lust sie wieder zu sehen…doch in der Not frisst der Teufel auch Fliegen. Schnell wird klar, das sich nichts geändert hat.
Die weiblichen Bewohner und Familienitgliederinnen begegnen Eleonora mit Misstrauen, die Männer (zumindest Alessandro und Emanuele) sind von Beginn an hin und weg.
Und sie von ihnen – möge das Gefühlschaos beginnen…

Ich wurde mit keinem der Charakteren warm, weder mit den Männern, noch mit den dazugehörigen Freundinnen, Ehefrauen und Geliebten. Sie blieben mir alle zu oberflächlich und zu farblos. Man erfährt zwar ein paar Hintergründe, aber für meinen Geschmack war das einfach zu wenig. Auch die Geschichte um die Entführung war mehr als dürftig und für mich nicht unbedingt nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist sehr speziell und ich wurde leider nicht damit warm. Für mich war es ein holpriges Lesen und deswegen kein schönes Leseerlebnis. Auch die allgemein düstere und gedrückte Stimmung  gefiel mir nicht, ich musste mehrfach mit mir kämpfen, ob ich es wirklich beenden möchte. Zum Glück habe ich es geschafft – es ist kaum zu glauben, aber zum Ende hin, versteht man langsam das Gesamtbild der kompletten Geschichte. Und da konnte sie mich einwenig fesseln – mich würde es zwar interessieren, wie es mit Eleonora weitergeht…aber ich werde die Reihe vermutlich nicht weiterlesen. Der Start war einfach nicht überzeugend genug.
Ich sehe nicht den Sinn hinter der Geschichte…

Leider nur eine bedingte Leseempfehlung, kaufen würde ich es mir nicht.
Falls es einem in der Bücherei über dem Weg läuft, könnte man sich überlegen, ob es eine Leseung wert ist.

Schönstes Zitat

„Es ist nicht gesagt, dass es eine Flucht aus Enttäuschung oder wegen einer schmerzlichen Erfahrung war, weißt Du. Manchmal fühlst du dich einfach nicht wohl, dort, wo du bist. Dann braucht es nur eine Kleinigkeit, und Du wirfst alles, was du dir aufgebaut hast, wovon du dachtest, dass es dir wichtig wäre.“
(Emanuele, S. 91)

🌟🌟 Sterne

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