Im Licht der Sterne

 

Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 18. April 2011
Preis: 8,99€ als Taschenbuch und 7,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Als Nell Channing die Insel der drei Schwestern das erste Mal betritt, verspürt sie nach langer Zeit endlich wieder Frieden und Geborgenheit. Doch ihre wahre Identität muss weiterhin verborgen bleiben. Unter falschem Namen beginnt sie, im Café von Mia Devlin zu arbeiten, in der sie eine treue Freundin findet. Und auch der Sheriff der Insel – Zack Todd – kann sich der charmanten jungen Frau kaum entziehen. Aber dann holt Nells Vergangenheit sie schließlich doch ein …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Ich habe die Bücher um die Insel-Trilogie vor Jahren als Jugentliche gelesen und war damals hellauf begeistert, also wurde es mal Zeit für einen Reread…

Auf den Inhalt möchte ich nicht näher eingehen, da der Klappentext einen guten Einblick in die Geschichte gibt – nur eine kleine Anmerkung möchte ich vorab los werden: wer nicht auf Hexen und ein wenig Mystery steht, sollte von dieser Reihe Abstand nehmen.

Nell hat ihr Päckchen zu tragen und man kann schnell erahnen, was passiert ist. Trotz der Hölle, durch die sie gehen musste, ist sie eine liebe und höfliche junge Frau, die ihr Leben durchplant und nicht aufgibt. Ohne fremde Hilfe hat sie sich ihr neues Leben aufgebaut. In ihrer Chefin Mia findet sie eine gute Freundin und informative Lehrerin in Bezug auf die „Hexenkultur“. Nach anfänglichen Misstrauen findet sie auch in der Dorfpolizistin Ripley eine Freundin und in deren großen Bruder einem Mann, der sie liebt und verehrt.
Eine klasse Frau.
Zack ist der Dorfpolizist, wie schon seine Vorfahren in der Vergangenheit. Er ist auf der Insel verwurzelt und würde nie auf die Idee kommen, sie zu verlassen. Zusammen mit seiner jüngeren Schwester stellt er die Polizei der Insel – die beiden teilen sich auch ein Haus und den Hund 😉 Zack kämpft um Nell und die beiden passen einfach super zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, sodass man die Story um Nell und ihr Leben auf der Insel zügig lesen kann. Spannung ist von vorne bis hinten gegeben – auch wenn man schon schnell erahnen kann, das jemand eine offene Rechung mir Nell hat.
Wie in vielen Büchern von Nora Roberts, die in diesem Genre spielen, beginnt das Buch mit einem Prolog aus der Vergangenheit. Hier landen wir im Jahr 1692 in Salem Village – schon ein Hinweis auf den Hexenkontent.

Insgesamt hat mir die Liebesgeschichte schon gut gefallen, doch der Hexenanteil gefiel mir beim zweiten Lesen nicht mehr so gut. Vermutlich weil ich inzwischen die  Nacht-Trilogie und auch den ersten Teil der Sternen-Trilogie gelesen habe, dort wird das Thema (in meinen Augen) besser und interessanter als hier dargestellt und eingebaut.
In „Im Licht der Sterne“ wirkt es an einigen Stellen sehr nebensächlich bzw. auf einmal (Richtung Ende des Buches) zu stark eingesetzt, sodass es unglaubwürdig wirkt.

Es ist eine schöne Story über eine Frau, die sich in jungen Jahren den falschen Mann ausgesucht hat und die Hölle durchleben musste. Ihr gelingt die Flucht und sie kommt nach sechs Monaten auf die Insel und lernt dort ihre große Liebe kennen.
Und entdeckt, das eine ungeahnte Seite an ihr.

Klare Lese- und Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins.

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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