Mordskater. Ein Fall für Elvis

Mordskater. Ein Fall für Elvis: Roman von [Zadow, Max]

Autor: Max Zadow
Verlag: Ullstein
Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Mord in der Roosevelt-Siedlung! Der Graupapagei Goethe ist in seinem Käfig aufs Brutalste gemeuchelt worden. Sein leicht reizbarer Eigentümer Dr. Hiller verdächtigt sofort Elvis, den Kater von Max und seiner Freundin Laura. Max weiß, dass Elvis so etwas nie tun würde. Doch die Zeit drängt. Gemeinsam mit Elvis muss er diesen Fall lösen, sonst sind die Tage seines geliebten King gezählt …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Nach dem ersten Lesen des Klappentextes rechnet man damit, das der kleine Elvis zusammen mit seinem „Herrchen“ den Fall lösen wird. Ich habe mich auf einen tierischen Kriminalroman gefreut -nur leider ist Max der einizige der Ermittlungen anstellt. Und das nur sehr sporadisch und nebensächlich. Ich war wirklich enttäuscht.
Hauptsächlich geht es um Max Leben mit seiner Freundin und seinen Tätigkeiten als „Helikopter-Vater“ für Elvis. Ich hätte mir wirklich gewünscht, das Elvis wirklich ermitteln würde und nicht nur als Anhängsel von Max dargestellt wird.

Die menschlichen Charaktere der Geschichte sind wirklich interessant dargestellt. Wir erhalten einen Einblick in das Leben von Max, lernen die „ursprünglichen“ Katzeneltern von Elvis kennen – die ich mal so gar nicht sympathisch fand. Der arme Elvis, so beknuddelt werden ist auch schlimm. Auch der beste Freund von Max, Schulze, lernen wir kennen. Er möchte Elvis ausleihen um bei seiner neuen Flamme zu punkten. Als Elvis verschwindet liegt der Verdacht schnell bei Schulze – doch der hat jemand anderen erwischt. Komischerweise ist auch noch der Kater vom Hausmeister verschwunden.
Mein persönliches Highlight war der Dialekt vom Hausmeister, habe zwar nur die Hälfte verstanden, aber die Übersetzungshilfe am Ende des Buches hat wirklich geholfen – auch wenn es im eBook-Format das hin und ger springen wirklich mühselig war.
Oder ich bin einfach zu bequem dafür 😉
Von der ersten Seite an, war mir der Papagei Goethe schon unsympathisch – ich hätte den nach einer Nacht umgebracht. Vorlauter Quälgeist!
Aber auch seine Besitzer waren nicht besser – solche Nachbarn braucht niemand.

Leider war mir nicht bekannt, das „Mordskater“ der zweite Teil einer Reihe ist – leider wird dies nirgendwo angemerkt. Während der Lektüre taucht irgendwann der Hinweis auf. Nur viel zu spät. Es bleiben viele Fragen offen, die durch das Lesen des Vorgängers mit Sicherheit hätte behoben werden können.
Außerdem war der Erzählstil des Autors überhaupt nicht mein Fall, was vermutlich auch daran lag, das ich mir etwas komplett anderes unter dem Titel vorgestellt habe.
Das Lesen verlief sehr unrund und holprig, sodass ich ewig zum Lesen gebraucht habe,
obwohl der Schreibstil locker und leicht gehalten war. Ich bin einfach nicht mit dem Erzählstil klargekommen.
Besonders die Zwischenabschnitte mit „Max Zadow“ und „Sir Tom Lewis“ und auch die Anmerkungen am Ende jedes Kapitels wären für mich nicht nötig gewesen. Habe diese auch stellenweise übersprungen.

Leider ist das Buch überhaupt nicht mein Fall, auch wenn es ein paar lustige Elemente gibt. Der Titel passt nicht zum Inhalt. Es ist mehr ein typischer Roman, in dem nebenbei ein Mord aufgeklärt wird mehr nicht.
Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab es leider nicht.

🌟🌟 Sterne

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