Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift

Autor: Mary Lewis
Verlag: Piper
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2016
Preis: 10,00€ als Taschenbuch und 8,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift. Das ist auch Molly Taylors neue Devise. Denn als ihr Mann sie für eine Frau mit ausgeprägter Vorliebe für pinkfarbene Jogginganzüge und Porzellanfiguren verlässt, zieht sie kurzerhand mit ihren drei Söhnen in das Bed and Breakfast ihrer verstorbenen Tante Helena – zu ihrem exzentrischen Onkel Bertie, der als pensionierter Admiral zur See gern mal den Strand auf und ab patrouilliert. Und zu dessen Papagei, der mehr Schimpfwörter kennt als ein amerikanischer Gangsterboss. Aller Neuanfang ist schwer. Doch dann beginnen die Rosen im Garten zu blühen und erfüllen die Luft mit dem Duft von Sommer und Liebe …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Molly erbt das B&B der Tante und soll dies bewirtschaften. Anfangs kann sie sich noch nicht so wirklich mit der Idee anfreunden, doch nach und nach findet sie Gefallen an der Idee, da sie das Haus sowieso verkaufen muss, um den Exmann auszuzahlen, kommt ihr das Erbe genau recht. Mit den drei Söhnen und den Möbeln im Gepäck zieht sie zu Onkel Bertie, dem Mann der verstorbenen Helena, die ihr das Haus vererbt hat.
Mit Hilfe von alten Angestellten und ein paar Freunden macht sie aus dem baufälligen und maroden Haus ein ansehnliches Gutshaus mit B&B und einer Ferienwohnung,
Nebenbei muss sie mit einigen Schwierigkeiten und Problemen klarkommen.

Mit Molly bin ich nicht unbedingt warm geworden, sie ist zwar eine gute Mutter und eine gute Chefin, aber irgendwie konnte ich micht nicht mit ihr anfreunden.
Sie ist ein klasse Organisationstalent und lenkt das Unternehmen „Renovierung B&B“ sehr bedacht und sparsam. Eins nach dem anderen, keine unüberlegten Geldausgaben.
Zusätzlich kümmert sie sich um Bertie und ihrem Liebling, dem Papaei Betty, die Molly nicht sonderlich gerne mag.
Mit den anderen Charakteren innerhalb der Story wurde ich viel schneller warm. Sie wirkten sehr natürlich und hatten ihre eigene Geschichte und wagen es auch Molly über den Mund zu fahren. Sehr gut, besonders Lola war amüsant. Sie kämpft wirklich aus verlorenen Posten, die arme.

Der Schreibstil ist locker und leicht, wird aber durch den langatmigen Erzählstil zu einer kleinen Qual. Ich habe mich fast 2 Tage an diesem Buch aufgehalten, weil ich selten Lust verspürt habe weiterzulesen. Es gab keine Spannung und auch keine unerwarteten Wendungen. Schade, die Story hätte großes Potenzial gehabt – zumindest für mich.
Besonders gut haben mir die Erklärungen über die verschiedenen Rosenarten zu Beginn jedes Kapitels gefallen – auch wenn mich das sehr an mein Lieblingsbuch „Die Rosenfrauen“ erinnert 😉

Leider hat mir die Geschichte um Molly nicht so gut gefallen, vermutlich weil ich zu hohe Erwartungen an das Buch hatte. Von Beginn an kam bei mir immer wieder (in regelmäßigen Abständen) Langeweile auf, da jedes noch so kleine Erlebnis oder neue Errungenschaft bis ins kleinste Detail ausführlich dargestellt und erläutert wurde.
Die Story um die Renovierung und Instandsetzung des Erbes zieht sich wie Kaugummi.
Auch hier wird alles genau erzählt. Aber genau diese Detailverliebheit fehlte am Ende des Buches, von jetzt auf gleich endet das Buch. Mit einem offenen Ende. An Weihnachten.
Aber es ist trotzdem eine nette Geschichte über eine geschiedene Frau, die mit ihren drei Kindern einen Neuanfang startet. Völlig ohne Plan und mit nur geringen Erfahrung in dem Gebiet der Gästebewirtung. Mit Hilfe der alteingesessenen Haushälterin und ihrem Mann Dennis, sowie Onkel Bertie (plus Papagei Betty) schafft sie ein kleines Paradies. Hut ab.

Leider nur eine bedingte Lese- und Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins.

🌟🌟🌟 Sterne

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