Wie Himbeeren im Sommer

Autor: Cathy Bramley
Verlag: Heyne
Seiten: 464
Erscheinungsdatum: 11. Juli 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Die junge Freya hangelt sich von einem Job zum nächsten. Als sie erfährt, dass ihr Onkel Arthur einen Zusammenbruch hatte und Hilfe auf seiner verwunschenen Farm braucht, ändert sich alles. Kurz entschlossen macht Freya sich auf zum Ort ihrer Kindheit, einem verzauberten Stück Land, das sie insgeheim sehr vermisst. Schnell stellt sich heraus, dass der Schwächeanfall ihres Onkels das kleinste Problem ist. Freya folgt ihrem Herzen und beschließt, die Farm zu retten. Und kommt dabei auch ihrem eigenen Glück auf die Spur …
(Quelle: Bloggerportal )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Zum Inhalt möchte ich nichts mehr hinzufügen, da der Klappentext einen guten Einblick in die Geschichte schafft.

Freya ist die Hauptperson der Geschichte. Sie ist das „scharze Schaf“ innerhab der Familie, der Vater ist erfolgreicher Bankier, der Bruder wickelt Immobiliengeschäfte ab und ist dabei sehr erfolgreich. Nur Freya schlägt aus der Reihe, sie weiß nicht, was ihr Traumberuf ist und probiert viele unterschiedliche Jobs aus…seit 10 Jahren. Was für mich wirklich beeindruckend ist, sie hat sich immer die Freiheit rausgenommen um zu reisen und verschiedene Kulturen kennenzulernen, doch sie hat nie ihre Wurzeln vergessen, die sie im Laufe des Romans wieder packen und sie nach Hause  führen.
Freya ist eine so starke Person, die konstant an ihre Träume glaubt und diese auch umsetzten kann. Ich mag sie wirklich gerne.

Die Liebesgeschichte zwischen Harry und Freya ist wirklich interessant und sehr realistisch dargestellt. Die beiden kennen sich aus der Kindheit und sie hat ihn verlassen, als sie flügge wurde und die Welt erkunden konnte. Man könnte zwar vermuten, das die beiden sich Jahre später nichts mehr zu sagen haben, doch Pustekuchen. Die beiden können an ihrer Jugendfreundschaft anknüpfen und werden erwachsene Freunde – doch Freya wird schnell klar, das sie Gefühle für ihn hat. Er aber anscheinend keine für sie, doch stimmt das wirklich oder bildet sie sich das nur ein? Die beiden müssen ein paar Hürden überqueren und sich sehr lange gedulden, bis sie offene Worte für einander sprechen können.

Die Darstellung der Nebencharacktere, zum Beispiel Tante Sue, Onkel Arthur, Eddy, Ross, Lizzy und den Damen (und Herren) aus Kingsfield, sind wirklich sehr gelungen. Ich habe fast jeden ins Herz geschlossen und hoffe, das zwei weitere Romane der Autorin ins Deutsche übersetzt werden. Dort tauchen zwei Nebencharaktere aus dieser Geschichte auf, mal schauen, ob sie in nächster Zeit in einem Verlag auftauchen.
Jedefalls hatte jeder seine Geschichte und seine Probleme mit denen er oder sie zu kämpfen hatte. Und hat damit sogar zu ungeahnten Abläufen innerhalb der Story beigetragen. Jeder hatte seinen Platz in dem Buch.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Ich liebe es ja, wenn die Autoren die Landschaft beschreiben und auch hier muss man der Autorin wieder ein riesengroßes Kompliment für ihre Landschaftsdarstellung aussprechen – ich hatte immer das Gefühl mitten drin im Farmalltag zu sein. Freya konnte mich sogar mit ihren Ideen anstecken 😉 Habe mir wirklich überlegt, was man machen könnte, um die Farm zu retten – allerdings habe ich mit einem solchen Ende zu Beginn überhaupt nicht gerechnet. Hut ab, das war eine große Überraschung.

„Wie Himbeeren im Sommer“ ist ein interessanter Roman über eine junge Frau, die noch nicht ihre Nische im Leben gefunden hat. Sie reist seit 10 Jahren umher, bleibt nie länger als ein paar Monate an einem Ort und fühlt sich nirgends Zuhause. Erst als sie nach längerer Abwesenheit zu ihren Verwandten auf die Farm fährt, merkt sie, das sie dort am richtigen Platz ist. Sie hat ihre Bestimmung gefunden und versucht die Farm zu retten.
Ich liebe Freya und die Farm – würde mich wahnsinnung freuen, wenn die Geschichte über die beiden weitergeht.

Es gibt nur einen kleinen Kritikpunkt von mir, der aber nicht zum Sternabzug führt, da mir die Geschichte einfach zu gut gefallen hat:
Das Cover passt leider nicht zum Thema des Inhaltes, dazu spielt die Speiseeisherstellung eine zu kleine Rolle innerhalb der Geschichte. Zusätzlich passt der Titel auch nicht zum Inhalt des Buches – Himbeeren werden nur am Rande erwähnt. Der Originaltitel „Appleby Farm“ wäre die bessere Wahl gewesen.

Klare Lese- und Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins.

🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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