Dark Love – Dich darf ich nicht lieben

Autor: Estelle Maskame
Verlag: Heyne
Seiten: 465
Erscheinungsdatum: 11. April 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 4,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Die 16-jährige Eden ist genervt: Sie soll den ganzen Sommer bei ihrem Vater verbringen, der eine neue Frau geheiratet hat. Immerhin wohnt er in Los Angeles, und so hofft Eden auf heiße Nachmittage am Strand und coole Partys. Nie jedoch hätte sie sich träumen lassen, was sie dort erwartet: nämlich ihr absolut unmöglicher neuer Stiefbruder, der 17-jährige Tyler. Der pöbelt sich durch die gepflegte Willkommensparty, beleidigt alle, inklusive Eden, und zieht türenschlagend wieder ab. Eden ist zugleich abgestoßen und fasziniert von ihm. Denn seine smaragdgrünen Augen verraten, dass irgendwo in ihm eine sehr verletzliche Seele ist, die sich mit extrem grobem Äußeren panzert. Und auch Tyler scheint wider Willen von Eden angezogen zu sein …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Eden merkt man ihr junges Alter an – ab der ersten Seite. Allein das Verhalten gegenüber dem Vater wirkt wie ein unreifes Kind, das sich keine Gedanken um die Situation gemacht hat und kein Verständnis aufbringen kann. Wenn sie so wenig von ihm hält, warum verbringt sie denn Zeit mit ihm und seiner neuen Familie?
Auch ihr Umgang mit der neuen Frau an der Seite des Vaters ist zu Beginn nicht in Ordnung – Eden ist voll mit Vorurteilen gegenüber anderen Menschen, auch Tyler ordnet sie gleich als Bad Boy ein. Ohne ihn zu kennen.
Obwohl sie in jungen Jahren schon schlechte Erfahrungen gemacht hat, hat sie das nicht zu einen besseren Menschen gemacht. Sie meistens sehr gefühlskalt und nur an den eigenen Interessen interessiert – nicht symmpathisch.
Das Verhältnis zum Vater ist schlecht und sie fühlt sich von ihm nicht gut behandelt – außerdem möchte er sie auch gar nicht bei sich haben.
Erst als sie Tyler näher kennenlernt, verändert sie sich – sie wird offener und erkennt plötzlich, wie nett die Menschen in ihrem Umfeld sein können. Danke, Tyler.
Ich konnte mich nicht mit Eden anfreunden, da sie mir einfach zu unreif ist.

Tyler wirkt im ersten Moment wie ein klassischer Bad Boy, der mit einer Highschoolschönheit liiert ist. Natürlich hat er sich das hübscheste Mädchen rausgesucht.
Es ist keine richtige Beziehung – zumindest für ihn nicht. Er hat nebenbei noch Affären, nimmt Drogen oder säuft ohne Ende – natürlich stets mit einer guten Ausrede in der Hinterhand. Wirklich lieben tut er sein Mädchen nicht, sie weiß Dinge über ihn und er über sie. Sie nutzen sich aus, mehr nicht.
Nur Eden gegenüber öftet er sich – erzählt ihr seine Vergangenheit, die er immer noch nicht überwunden hat. Aber er soll am Ende des Buches nach New York um dort über seine Probleme Vorträge zu halten – ja, das passt unglaublich gut zusammen. Nicht.

Die Szenen zwischen Eden und Tyler sind ganz nett gemacht und waren mein Highlight des Buches – ohne sie wäre es nur ein Stern geworden…für das nette Cover.

Leider konnte mich die Geschichte nicht so fesseln wie erhofft. Ich verstehe auch bis jetzt immer noch nicht, warum sich Eden so über ihre (nicht vorhandene) Beziehung zu Tyler aufregt – sie sind weder blutsverwandt noch auf eine andere Weise miteinander verwandet. Da zeigt sich wieder wie kindisch und unreif sie ist.
Zusätzlich hatte ich meine Probleme mit dem einfachen Schreibstil in Verbindung mit der kindhaften Erzählweise der Geschichte – man merkt in so vielen Punkten, das die Autorin mit 13 Jahren die Geschichte begonnen hatte. Es fehlt fast allen Figuren an Tiefe und des öfteren wurden interessante Situationen nur oberflächlich behandelt.

Ich bin wirklich froh, das ich das Buch nicht selbst gekauft habe, sondern bei einem Gewinnspiel gewonnen habe – ich hätte mich wirklich geärgert…

Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.

Schönstes Zitat

gab leider keins.

🌟🌟 Sterne

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