Im Licht des Sommers

Im Licht des Sommers

Autor: Elin Hildebrand
Verlag: Goldmann
Seiten: 448
Erscheinungsdatum: 16. Mai 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Die Schreibblockade erwischt Nantuckets Starautorin Madeline King zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt: Ihre Deadline rückt näher, die Rechnungen stapeln sich – nur von Inspiration fehlt jede Spur. Indessen ist Madelines verheiratete Freundin Grace mit der Neugestaltung ihres Gartens beschäftigt – mithilfe eines attraktiven Landschaftsarchitekten. Unwiderstehlich attraktiv … Könnte Graces Tête-à-Tête die Lösung für Madelines Kreativitätsproblem sein? Liebesgeschichten funktionieren schließlich immer. Also bedient sich Madeline ein bisschen an der Realität – mit ungeahnten Folgen …
(Quelle: Bloggerportal )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Zum Klappentext muss man nicht viel hinzufügen, außer das der Ehemann von Grace in die kriminelle Schiene abdriftet…

Eigentlich wurde ich mit keinen der Charaktere so wirklich warm.
Einzig mit Grace konnte ich mich als Charakter anfreunden, sie wirkt so erfrischend anders und würde sogar ihr Leben für ihren Geliebten hinwerfen. Mir ist es unverständlich, das sie mit ihren Mann zusammenbleibt, als alles auffliegt. Er hat sie von vorne bis hinten verarscht – während der Gärtner sie auf Händen getragen hätte.
Warum haut sie nicht einfach ab und sucht ihre große Liebe? Was hält sie noch auf Nantucket? Die Kinder? Nein, die können auch alleine gut zurechtkommen, schließlich sind sie bald erwachsen. Außerdem muss die Mutter auch irgendwann wieder damit beginnen ihr eigenes Leben zu leben und nicht alles auf die Kinder auszurichten.
Der Rest der Protagonisten wirkte wie Nebendarsteller, die viel zu farblos und oberflächlich blieben. Natürlich gab es zum Beispiel viele Informationen über Maddy, Eddie und Hope, aber trotzdem konnten sie mich nicht erreichen, schade.

Der Schreibtsil der Geschichte ist sehr schlicht und einfach gehalten. Es lässt sich zügig lesen, doch leider wirkt es für mich oft wie eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die zwar im Großen und Ganzen zusammenhängen, aber als Einzelgeschichten größeres Potenzial hätten. Allein Hopes Geschichte hätte man gut als ein eigenständiges Buch schreiben können. Dazu noch etwas aus dem Leben als Zwillingspaar bzw. vielleicht auch ein paar Kapitel aus Sicht der Schwester, plus deren Probleme – das wäre mit Sicherheit ein sehr unterhaltsamer Roman geworden. Ebenso die Story um Eddie und seinen Zuhälterring – nur gepaart mit der Affäre der Ehefrau Grace. Da wäre genug Stoff für einen Roman zusammengekommen. Besser als es alles nebenbei abzufrühstücken.
Besonders genervt haben mich die Kapitel mit der Überschrift „Nantucket“, wo deutlich gemacht wird, wie Tratsch und stille Post funktioniert. Sehr langweilig und wenig unterhaltsam. Auch die Kapitel über Madeline waren nicht mein Fall, leider.
Die Spannung habe ich leider vergeblich gesucht – es plätschert vor sich hin.

Ich habe letztes Jahr schon mal ein Buch der Autorin gelesen – es war eines der schlechtesten Bücher, die ich je in meinem Leben gelesen habe. Trotzdem wollte ich Elin Hildebrand noch eine Chance geben, da der Klappentext zu diesem Buch so interessant klang. Doch leider wurde ich wieder enttäuscht und werde in Zukunft einen großen Bogen um diese Autorin machen. Die Geschichte ist zwar um weiten besser – und der Klappentext passt sogar zum Inhalt – aber für mich immer noch nicht genug, um mehr Sterne geben zu können.

Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung von mir…

Schönstes Zitat

gab es leider nicht 😦

🌟🌟 Sterne

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