Die Farben des Verzeihens

Die Farben des Verzeihens von [Mazar, Alexandra]

Autor: Alexandra Mazar
Verlag: Books on Demand
Seiten: 306
Erscheinungsdatum: 16. März 2016
Preis: 10,99€ als Taschenbuch und 3,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen.
Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Ich habe das Buch in einer Leserunde auf LovelyBooks gelesen und habe mich zuerst in das Cover verliebt. Der Farbverlauf ist so schön gestaltet, der Mann und der Schmetterling fügen sich perfekt ins Gesamtbild ein. Großes Lob an die Designer 🙂

Im Prolog des Buches erzählt der kleine Bruder seinen Selbstmord. In den folgenden Kapiteln kommt nur noch Eliza zu Wort. Sie erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht.
Das erste Kapitel beginnt mit der Beerdigung des Bruders, schnell wird klar, das es kein gutes Verhältnis zur Großmutter Nana gibt. Die beiden Kinder sind bei ihr aufgewachsen, nachdem die Mutter sie bei ihrer Mutter abgeladen hat.
Doch die Beziehung war nicht von Wärme und Zuneigung geprägt, für Eliza gab es unzählige Schläge und Nächte im Keller. Solche Erzeihungsmethoden sollten verboten sein und ich bin froh über die Art und Weise mit der Nana aus dem Leben scheidet.
Eliza ist Anfang 30 und arbeitet in Kiel als Übersetzerin. Eine gute Freundin versorgt sie mit Aufträgen – den größten hat sie gerade an Land gezogen: ein russischer Bestseller soll ins Deutsche übersetzt werden. Der Schriftsteller ist sehr speziell und hat schon viele Übersetzerinnen abgelehnt. Eliza kann beeindrucken und landet in Grenada, um die Geschichte mit Hilfe des Autoren zu übersetzen.

Mit Eliza wurde ich einfach nicht warm, sie ist mir zu sprunghaft, zu launisch und für ihr Alter einfach zu kindlich und unreif. Ansonsten ist sie sehr minimalistisch und übervorichtig im Umgang mit anderen. Während der kompletten Geschichte schafft sie es nicht sich zu verändern, auch wenn Sergei (der russische Autor) zwar ansatzweise ihre Schutzmauern umstößt. Schade, hätte mich wirklich über eine Verwandlung ihrer Seits gefreut. Obwohl sie nur locker zusammen sind, führt sie sich wie eine betrogene Ehefrau als sie von den Geliebten erfährt. Vollkommen überzogen und unpassend.
Ebenso ihre Reaktion auf die neuesten Informationen zum Tod der Mutter, sie wusste doch schon seit 15 Jahren davon und auf einmal versinkt sie in tiefe Trauer – für mich nicht glaubwürdig.

Die Geschichte war für mich sehr enttäuschent, die Story um die Eltern, die ihre Kinder verlassen haben, war sehr langweilig und die Erzählung vom Bruder und seiner Krankheit war für mich einfach zu langatmig. Dazu kam dann noch das ewige Hin und Her von Eliza und Sergei – ich musste wirklich mit mir kämpfen, ob ich es wirklich beenden wollte.
Ich habe es zu Ende gelesen, aber auch nur weil es ein „Gewinn“ war.
Hätte ich es mir als eBook auf Amazon gekauft, dann hätte ich es im ersten Drittel abgebrochen.

Da die Story und ich leider nicht so zusammengepasst haben, kann ich leider keine Lese-und Kaufempfehlung geben.

Schönstes Zitat

gab leider keins 😦

🌟🌟 Sterne

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