Die Stunde der Entführer

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Autor: Robert Wilson
Verlag: Goldmann
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 24. Mai 2016
Preis: 16,99€ broschiert und 13,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Innerhalb von 32 Stunden werden mitten in London die Kinder von sechs international äußerst einflussreichen Milliardären entführt. Gefordert werden 25 Millionen – nicht etwa als Lösegeld, sondern nur als Ausgleich für entstandene „Unkosten“. Die Eltern sind verzweifelt, die Polizei ist überfordert, hochbezahlte Berater diskutieren endlos neue Szenarien. Aber die Entführer sind ihnen immer einen Schritt voraus, ihre wahren Absichten bleiben verborgen. Nur einer weiß sich angesichts von so viel Kaltblütigkeit zu helfen: Charles Boxer. Denn wenn es darauf ankommt, kennt er keine Skrupel. Und er hat nichts mehr zu verlieren …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Wie im Klappentext schon erfähnt, geht es um die Entführung von Kindern – zumindest hauptsächlich. Es gibt viele Nebenstränge, die sich zum Ende des Buches zurGeiselnahme zusammenführen. Amy arbeitet nun mit ihrem Vater zusammen bei LOST, dort trifft sie auf Siobhan. Ihr Vater ist verschwunden und Boxer soll ihn aufspüren. Nebenbei verführt sie Amy und kidnappt diese. Mercy ist immer noch glücklich mit Marcus – doch die Beziehung ist weiterhin geheim. Sie hat zu viel Sorge ihren Job zu verlieren.
Isabel und Boxer sind ebenfalls noch ein Paar, sie bekommen sogar Nachwuchs – mit fatalen Folgen. Während Mercy sich um sie Entführungen kümmert, sucht Boxer nach dem Vater und die beiden kommen sich immer näher – bis es schließlich ein großer Fall wird, den sie nur zusammen lösen können.

Boxer hat sich nicht viel verändert, man kann sogar behaupten, das er immer noch so ist wie früher. Knallhart, aber mit dem Herzen am rechten Fleck…na ja zumindest gut versteckt.  Mercy hat im Vorgänger eine große Wandlung vollzogen und auch hier entwickelt sie sich weiter – klasse!
Für mich waren einfach viel zu viele Characktere, die in diesem Buch mitgespielt haben. Stellenweise habe ich mich mich wirklich kaum zurecht gefunden – vielleicht wäre ein Personenverzeichnis am Ende des Werkes eine gute Idee gewesen.

Ich bin schwer enttäuscht von diesem Buch, den Vorgänger „Ihr findet mich nie“ habe ich verschlungen – einer der besten Thriller, die ich in meinem Leben gelesen habe.
Aber hier war jede einzelne Seite ein harter Kampf ums weiterlesen oder abbrechen. Jedem Kapitel habe ich entgegen gefiebert und gehofft, dass das nächste besser wird. Wurde es aber nicht. Während des gesamten Buches habe ich mich gelangweilt, da jede einzelne Situation unnötig in die Länge gezogen und zu detailliert dargestellt wurde.
Ich muss ehrlich zugeben, das ich sogar ein paar Seiten nur überflogen habe, da mich der Inhalt einfach nicht mehr interessiert hat. Ich weiß nicht, ob der Autor so stark von dem Tod seiner Frau beeinflusst wurde, das sich sogar der Schreib- und Erzählstil geändert hat, aber der frühere Robert Wilson mit seinem packenden Stil ist verschwunden. Wirklich schade, vom Klappentext her, hatte das Buch wirklich großes Potenzial gehabt.

Leider nur eine Leseempfehlung.
Nur für große Fans des Autors einen Kauf wert.

Schönstes Zitat

gab leider keins 😦

🌟🌟🌟 Sterne

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