Selection

Autor: Kiera Cass
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Preis: 16,99€ als gebundene Ausgabe, 9,99€ als Taschenbuch und
9,99€ als Kindle eBook

Inhalt

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt.
Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

America ist ein nettes Mädchen -bis sie zum Hof des Prinzen gebracht wird. Nach und nach verändert sie sich, aber leider nicht zum Guten. Sie verliebt sich schnell in Maxon, auch wenn sie es nicht wahrhaben möchte. Sie versucht als eine gute Freundin einen Platz unter den letzten Damen zu bekommen und nebenbei macht sie Kommentare zu den einzelnen Bewerberinnen. Und macht einige nieder, obwohl sie nur ab uns zu in deren Gesellschaft ist, den Rest des Tages verbringt sie ja lieber allein.
America ist mir zu oberflächlich und glatt gehalten. Natürlich kümmert sie sich um die ärmeren Menschen und auch um ihre Zofen, aber es wirkt für mich nicht echt. Eher aufgesetzt um den Prinzen, seiner Familie und dem Volk außerhalb zu imponieren.
Maxon, ein Prinz, der noch nie eine Freundin hatte und ein kompletter Neuling auf dem Beziehungsgebiet ist. Hmm, für mich war er nicht überzeugend, vorallem, da er von Beginn an America verfallen war. Besondere Mühe hat er sich bei den anderen nicht gegeben – oft wirkte sein Verhalten geheuchelt und einfach nur falsch. Wenn er sich von Anfang an mit America sicher war, warum hat er dann nicht die anderen Damen nach Hause geschickt anstatt diese falschen Spielchen zu spielen und Hoffnungen zu wecken?
Beide Hauptcharaktere konnten mich nicht überzeugen, schade.
Da waren die Nebenpersonen doch viel interessanter. Besonders Aspen und sein Plan seine Exfreundin zurück zuerobern 😉

Der Schreibstil ist sehr kindlich und etwas zu einfach gehalten – für mich hätte es gerne ein wenig anspruchsvoller sein können. Das Buch liest sich wie eine typische Schullektüre – schnell und man überfliegt auch mal ein paar Seiten, da vermutlich eh nicht so viel passieren wird.

 „Selection“ ist halt leider ein typisches Jugendbuch, dem einfach zu viel fehlt. Die Geschichte plätschert vor sich hin – keine Spannung (auch die Stürmung des Schlosses macht es nicht besser) –  und die Charaktere wirken sehr oberflächlich – ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufnehmen. Es geht hauptsächlich um die Liebe, für mehr ist kein Platz. Auch der Auswahlprozess der Mädchen (von Maxon selbst) wirkte sehr langweilig und nach Nasenfaktor ausgesucht bzw. rausgeworfen.
Mich konnte es nicht überzeugen.
Bin mir noch unschlüssig, ob sich die Reihe beenden werde…

Für Jugendliche gut, die Erwachsenen sollten lieber die Finger davon lassen 😉
Nur bedingte Lese- und Kaufempfehlung…

Schönstes Zitat

gab leider kens 😦

🌟🌟🌟 Sterne

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